Rollhockey

Die IGR ist als Team gefordert

Alexander Ober, Yannick Peinke und Daniel Strieder (v.l.) wollen gemeinsam jubeln.
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Alexander Ober, Yannick Peinke und Daniel Strieder (v.l.) wollen gemeinsam jubeln.
  • Peter Kuhlendahl
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Auftakt in der Bundesliga gegen Düsseldorf.

Wer noch ein Beispiel bedurft hätte, wie heiß Rollhockey-Bundesligist IGR Remscheid auf den Saisonstart ist, hätte am Dienstagabend beim Training vorbeischauen sollen. 18 Spieler – einzig Keeper Moritz Kreidewolf fehlte aus beruflichen Gründen – waren da im Einsatz. „Das ist unglaublich. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, betont IGR-Trainer Timo Meier, dessen erste Aufgabe es war, nun einen Kader von zehn Akteuren für das erste Bundesligaspiel der Remscheider nach rund anderthalb Jahren zu bestimmen. Bedeutet also auch, dass die IGR überhaupt keine personellen Probleme hat.

Nach der langen pandemiebedingten Zwangspause ist am Samstag um 16 Uhr der TuS Düsseldorf-Nord zum Auftakt in die neue Saison nun in der Sporthalle Hackenberg zu Gast. „Im Grunde ist uns dabei der Gegner egal. Prima und wichtig ist, dass wir mit einem Heimspiel starten können“, sagt der Coach, der weiß, dass sich alle nach dieser langen Zwangspause erst einmal finden müssen. „Wichtig ist, dass wir als Team auftreten“, meint Meier.

Ober zeigt in der Schweiz eine bärenstarke Leistung

Dass die Remscheider mit Yannick Peinke, Daniel Strieder oder Alexander Ober, der am vergangenen Wochenende beim Turnier in der Schweiz mit der U23-Nationalmannschaft einen bärenstarken Auftritt hingelegt hat, über exzellente Einzelkönner verfügen, ist das eine. Entscheidend in den Augen des Trainers sei allerdings, dass die ihre Klasse gemeinsam auf das Parkett bringen.

Gerade gegen das Team aus der Landeshauptstadt. Dessen Stärken sind zum einen zwei gute Keeper. Und zum anderen die Defensive, aus der die Düsseldorfer dann auf schnelle Konter setzen werden. Meier: „Da müssen wir höllisch aufpassen.“

Außerdem verrät der Coach ein wenig seinen Matchplan für den Auftakt: „Es wäre nicht schlecht, wenn wir früh das eine oder andere Tor machen.“ Und noch ein Ziel hat er: „Wir müssen die Fans auf der Tribüne mitnehmen und sie begeistern. Nach der langen Pause ist es auch für sie etwas Neues.“ Bekanntlich dürfen am Samstag 400 Zuschauer beim Bundesliga-Auftakt in der Halle dabei sein. Sofern sie die 3G-Regel (geimpft/genesen/getestet) erfüllen.

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