Rollhockey

Die Hoffnung ruht einzig auf der eigenen Halle

Auf IGR-Keeper Jonas Langenohl kommt es in der Partie gegen Herringen an.
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Auf IGR-Keeper Jonas Langenohl kommt es in der Partie gegen Herringen an.
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Für die Bundesligisten der IGR Remscheid stehen am Samstag Pokalspiele an.

Von Peter Kuhlendahl

In der vergangenen Saison standen sich die beiden Teams erst in den beiden Pokalendspielen gegenüber. In dieser Saison trifft die IGR Remscheid bereits im Achtelfinale auf Germania Herringen. „Ein schwierigeres Los gibt es nun mal nicht“, betont auch IGR-Trainer Marcell Wienberg im Vorfeld der Partie gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger, die am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Hackenberg angepfiffen wird.

Saisonübergreifend haben die Remscheider die letzten fünf Partien gegen die Herringer verloren. Zuletzt am vergangenen Samstag mit 1:5 bei den Westfalen. Den letzten Erfolg gab es im April diesen Jahres. Im Hinspiel der Halbfinal-Play-offs um die Deutsche Meisterschaft mit dem unfassbaren 8:4 in eigener Halle.

Genau darin liegt die Hoffnung der IGR, für eine Überraschung zu sorgen. „Wir spielen zu Hause. Da ist immer etwas möglich“, sagt Wienberg. Dass die Remscheider in der großen Außenseiterrolle sind, liegt an der weiter angespannten personellen Situation. Die Stammkräfte Daniel Strieder (Urlaub) und Max Richter (Pokalsperre aus der vergangenen Saison) fehlen noch immer. Und der Einsatz des verletzten Yannik Lukassen könnte noch zu früh kommen.

Also geht wieder eine verstärkte U20 ins Rennen. Da sei es umso wichtiger, dass Keeper Jonas Langenohl einen ähnlichen Sahnetag wie am vergangenen Samstag erwischt. „Und die individuellen Fehler, die schließlich zu den Gegentoren geführt haben, müssen vermieden werden“, sagt Wienberg.

IGR-Frauen spielen im Pokal in Sachsen

Auch die Frauen der IGR haben bei der Auslosung nicht unbedingt Fortuna auf ihrer Seite gehabt. Da insgesamt nur neun Teams an der Pokalrunde teilnehmen, findet nur eine Partie im Achtelfinale statt. Und da müssen die Remscheiderinnen an diesem Samstagvormittag (11 Uhr) beim ostdeutschen Zweitligisten SG Böhlitz/Allstedt ran.

„Die Anstoßzeit ist zwar gewöhnungsbedürftig. Wir freuen uns aber auf die Tour, weil wir auch mal gegen andere Gegner spielen können“, meint IGR-Trainer Thomas Beck, der zudem davon ausgeht, dass man aus sportlicher Sicht beim Zweitligisten keine größeren Probleme hat.

Die Spielgemeinschaft hat ihre Heimstätte rund 100 Kilometer vor Leipzig in Allstedt. Böhlitz ist ein Stadtteil der sächsischen Metropole. Die IGR startet am späten Freitagnachmittag mit zwei Kleinbussen und tritt die Heimreise am Sonntag an. Bis auf die U17-Spielerinnen, die an einem Lehrgang der Nationalmannschaft teilnehmen, ist der Kader komplett.

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