Handball-Regionalliga

HG Remscheid sorgt dafür, dass erst einmal wieder Ruhe einkehrt

Kreisläufer Phillip Rath gehörte zu den Aktivposten bei der HG Remscheid. Hier erzielt er eins seiner sechs Tore. Foto: Michael Sieber
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Kreisläufer Phillip Rath gehörte zu den Aktivposten bei der HG Remscheid. Hier erzielt er eins seiner sechs Tore.
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Handball-Regionalligist gewinnt „Auswärtsspiel“ gegen HSG Siebengebirge verdient.

Von Andreas Dach

Remscheid. Die HG Remscheid kann auch Auswärtsspiele gewinnen. Das ist die frohe Kunde nach dem 30:24 (12:10)-Erfolg des Handball-Regionalligisten in der Sporthalle Neuenkamp gegen die HSG Siebengebirge. Auswärtsspiel in Neuenkamp? Die Nachfrage ist berechtigt. Nun, die Partie fand zwar auf heimischem Terrain statt, in puncto Stimm- und Trommelgewalt hatten die Gästefans aber eindeutig die Oberhand. Sie machten schon ordentlich Radau.

Umso erfreulicher, dass die HGR mit nun 4:4-Punkten in die kurze Herbstpause gehen kann. „Im Falle einer Niederlage wäre es ungemütlich bei uns geworden“, sagte Trainer Alexander Zapf tief durchatmend. So ist zwar längst nicht wieder alles gut bei den Remscheidern, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung ist getan. Zuletzt sah das anders aus.

Vater des Erfolges war diesmal ein Mann, der zuletzt in der Kritik gestanden hatte: Felix Handschke. Der frühere Zweitligaspieler übernahm Verantwortung, führte Regie und warf herrliche Tore. Eben das, was man von einem Mann mit seiner handballerischen Vita erwarten kann.

Verwandlung bei der HGR: Es gab viele Gespräche

Wie es zu der Verwandlung gekommen ist? „Es ist ein krasser Prozess, der in der Woche vor dem Spiel in Gang gekommen ist“, ließ er mit seiner Reaktion viel Interpretationsspielraum. Alexander Zapf deutete an: „Wir haben viel gesprochen.“

Offenbar gab es Handlungsbedarf zwischen Trainer und der Mannschaft, die einigermaßen holprig ins Spiel startete (5:6), dann aber mit ihrer stabilen 6:0-Deckung immer mehr Sicherheit gewann. Entscheidend war die Phase gleich nach der Pause, als man auf 16:10 davonzog und den Vorsprung gegen kampf- und laufstarke, dabei aber sehr limitierte Gäste verwalten konnte. Da tanzte niemand aus der Reihe – alle zogen dran. Bestnoten verdienten sich neben Handschke auch Pascal Hermann, Phillip Rath und Michael Heimansfeld. Dies vor den Augen des Ex-Chefs Ralf Hesse. Er sagte: „Wenn ich Glücksbringer bin, müsste ich ja jetzt öfter kommen.“

Tore: Hermann (8), Handschke (8/1), Rath (6), Heimansfeld (4/1), Pütz (2), P. Hinkelmann, Hertz (je 1).

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