Handball

Die HGR muss Heimansfelds Verlust kompensieren

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Handball-Regionalligist bestreitet eine „schleppende Vorbereitung“ auf die neue Saison.

Von Andreas Dach

Remscheid. Der Auftakt hat es in sich. Gleich in ihrem ersten Spiel am 10. September trifft die HG Remscheid in der Handball-Regionalliga daheim auf den TV Korschenbroich. Und damit auf einen der erklärten Ligafavoriten. „Da hängen die Trauben schon sehr hoch“, sagt Trainer Alexander Zapf realistisch. Allerdings: Zuletzt hatte die HGR gegen den TVK immer gut ausgesehen. Das sollte beflügeln, auch wenn die Vorbereitung „ein bisschen schleppend verläuft“ (Zapf).

Seit sechs Wochen befinden sich die Remscheider im Training, unterbrochen von einer kleinen Pause. Was gut klingt, ist in Wirklichkeit eine riesengroße Corona-Problematik. Es hatte in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Protagonisten erwischt – zum Teil recht heftig und mit Nachwirkungen. Auch Zapf selbst war betroffen, sagt: „Eine langwierige Geschichte.“ Was nichts daran ändert, dass man sich in Form bringen muss.

Langsam geht es in die heißen Phase, und die HGR braucht ihre Trainingseinheiten dringend, weil die Liga, so sagt es der Trainer, „brutal stark ist“. Man denke alleine an die beiden Aufsteiger HSG Refrath/Hand und Bergischer HC II, die mit den unteren Rängen nichts zu tun haben sollten. Da muss man von Beginn an hellwach sein.

Vielleicht ist es ja gut, dass die HGR erst am zweiten Spieltag ins Geschehen einsteigt. In der 15er-Gruppe hat man am 3./4. September frei. Jeder Tag kann und wird wichtig sein, Schwung aufzunehmen und gerade den zum Teil noch Covid-Geschwächten die Möglichkeit zu geben, in Form zu kommen.

Erste Testspiele, die geplant waren, mussten abgesagt werden. „Es hätte keinen Sinn gemacht, nur mit sieben Leuten anzutreten“, erklärt Alexander Zapf. Unter anderem hätte es gegen den TuS Volmetal gehen sollen. Jetzt setzt man auf das kommende Wochenende, wenn in das Trainingslager (Sporthalle Neuenkamp) die beiden Spiele gegen den LTV Wuppertal (Sa., 13 Uhr) und gegen die DJK Unitas Haan (So., Uhrzeit noch nicht bekannt) integriert werden sollen. „Aber auch wirklich nur dann, wenn es unsere personelle Situation zulässt“, verdeutlicht der Trainer der Remscheider.

Lukas Sikic laboriert noch an den Nachwehen seines Kreuzbandrisses, bei Basti Schön (ebenfalls Knie) sind längere Übungseinheiten noch nicht angesagt. Die größte Schwierigkeit wird sein, das Vakuum, welches Michael Heimansfeld (Karriereende) hinterlassen hat, aufzufüllen. Die beiden Neuzugänge Kevin Suiters (VfL Gummersbach II) und Dominik Jung (SG Menden Sauerland Wölfe) kommen dafür alleine schon wegen ihrer Positionen nicht in Frage. „Wir bräuchten noch ein bis zwei Zugänge“, sagt Zapf.

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