Judo

Die große Sause ist verschoben, aber nicht aufgehoben

Kurz vor Corona kam die große Judofamilie der Burscheider TG zu einem Gruppenbild zusammen. Foto: BTG
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Kurz vor Corona kam die große Judofamilie der Burscheider TG zu einem Gruppenbild zusammen.
  • Peter Kuhlendahl
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Die Judo-Abteilung der Burscheider TG wird an diesem Wochenende 25 Jahre alt.

Es wäre die perfekte Punktlandung gewesen. An diesem Wochenende wird die Judo-Abteilung der Burscheider TG stolze 25 Jahre alt. Entsprechend groß sollte das Jubiläum gefeiert werden. Mit einer rauschenden Party und vielen Ehrungen. Zahlreiche aktive und auch ehemalige Mitglieder wären zusammengekommen.

Doch die Pandemie hat allen Beteiligten und ihren Planungen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir holen dies aber im nächsten Jahr nach und heben dann unsere Gläser auf die nächsten 25 Jahre“, sagt Abteilungsleiter Bodo Oertel und blickt optimistisch in die Zukunft.

Ins Leben gerufen wurde die Abteilung im Mai 1996 durch den heutigen Cheftrainer Selvet Keles. Am ersten Trainingstag am 28. Mai gab es prompt eine kleine Panne. Die Aktiven, die in der Hugo-Pulvermacher-Halle aufgekreuzt waren, mussten auf die Judo-Matten verzichten. Die waren gebraucht gekauft worden und wurden schlicht verspätet angeliefert.

1998 nahmen die ersten BTG-Judoka an Turnieren und Meisterschaften teil. 2003 richtete die Abteilung mit dem „Burscheider Pokalturnier“ ihre erste eigene Veranstaltung aus, an der mehr als 200 Aktive teilnahmen. In den folgenden Jahren sorgten dann Jessica Rösler, Vito Finocchario, Jessica und Sascha Kurth, Felix Luther, Melissa Oertel, sowie Anthony und Kai Zimmermann immer wieder für positive Schlagzeilen.

Maja Halfmann ist das aktuelle Aushängeschild

Auch in den vergangenen zehn Jahren brachten die Burscheider zahlreiche erfolgreiche Talente hervor. Wie Karl Endepols, Angeline Friesen, Jonas Janisch und Tom Halfmann. Wobei Letztgenannter es 2016 bis zur Westdeutschen Meisterschaft geschafft hatte und in der U18 den fünften Platz belegte.

Die bis dato größten Erfolge für die BTG-Judoabteilung feierte dann Maja Halfmann. Nach vielen herausragenden Ergebnissen siegte sie 2020 im Alter von 15 Jahren bei den Westdeutschen Meisterschaften. Als erste Burscheiderin qualifizierte sie sich für die Deutschen Meisterschaften und belegte den neunten Rang. Als Mitglied des NRW-Landeskaders nimmt Maja Halfmann Anfang nächsten Monats im Rahmen der Ruhr-Games in Bochum an einem Bundessichtungsturnier teil.

Seit 2019 gibt es zudem eine Männermannschaft, die in einer Kooperation mit dem JC Wermelskirchen in der Bezirksliga kämpft. Im ersten Jahr wurde man Vierter, 2022 will man erneut angreifen.

Ein Wunsch dürfte bei den Burscheidern ganz oben auf der Liste zum 25. Geburtstag stehen: endlich wieder an sportliche Zeiten anknüpfen. Das letzte Turnier fand im März 2020 statt. Die letzte Trainingseinheit im Oktober vergangenen Jahres. pk

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