Handball

Die Freundschaft muss wieder ruhen

Auf den wurfgewaltigen HGR-Rückraumspieler Philipp Hinkelmann kommt es in der Partie gegen den Spitzenreiter an. Foto: Michael Sieber
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Auf den wurfgewaltigen HGR-Rückraumspieler Philipp Hinkelmann kommt es in der Partie gegen den Spitzenreiter an.
  • Peter Kuhlendahl
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Regionalligist HGR empfängt den Primus – Panther II zum Verbandsliga-Topspiel in Lintorf.

Regionalliga: HG Remscheid – interaktiv Handball (Fr., 20 Uhr, Sporthalle Neuenkamp). Der Tabellenführer aus Ratingen ist bei den Remscheidern zu Gast. Und kommt denen nach der jüngsten Niederlage beim Abstiegskandidaten in Rheinbach gerade recht, um die Dinge wieder geradezurücken. „Nach Pleiten wie am letzten Samstag ist die Stimmung meistens im Keller. Meine Jungs waren in der ganzen Woche aber gut drauf, weil sie wissen, was sie können. Und das wollen sie den Ratingern auch zeigen“, betont HGR-Trainer Alexander Zapf.

Wie im Hinspiel Anfang Dezember vergangenen Jahres. Da mussten sich die damals personell arg gebeutelten Remscheider erst nach hartem Kampf geschlagen geben. „Weil uns einfach die Kräfte ausgegangen sind“, wie sich Zapf erinnert.

Matchwinner aufseiten der ambitionierten Ratinger, die mit aller Macht in die 3. Liga wollen, war damals Hendrik Stock. Der Sohn des früheren Wermelskirchener Spielers und Funktionärs Michael Stock, der aktuelle Sportdirektor beim Zweitligisten Eintracht Hagen ist, steht normalerweise ein wenig im Schatten der Ratinger „Alt-Internationalen“ Alexander „Ali“ Oelze, Nedim Hadzic, Robert Markovic oder Simon Ciupinski. In der Schlussphase war er aber nicht zu stoppen gewesen.

Als Cheftrainer auf der Bank sitzt Ex-Bundesligaspieler Ace Jonovski, der neben seiner Aufgabe bei interaktiv auch Co-Trainer der nordmazedonischen Nationalmannschaft ist, seit seiner Zeit beim Bergischen HC mit seiner Familie in Lennep lebt und gut mit Zapf befreundet ist. „Der Kontakt in den vergangenen Tagen ruhte allerdings“, berichtet der HGR-Coach, der sich vor der Partie aber mit Jonovski auf einen Kaffee trifft.

Der Schlüssel zu einem möglichen Erfolg ist wohl die Abwehr. „Da müssen wir sicher stehen und den Ratingern die Spielstärke nehmen“, glaubt Zapf, der bis auf den langzeitverletzten Sebastian Schön auf einen kompletten Kader setzen kann. Auch Kaan Taymaz steht zur Verfügung. Verbandsliga: TuS Lintorf – Bergische Panther II (Sa., 18 Uhr). Erwin Reinacher macht vor dem Spitzenspiel eine klare Ansage. „Das sind die Aufgaben, für die du das ganze Jahr hart arbeitest. Darauf müssen wir alle heiß sein.“ Dass seine Schützlinge das sind, steht für den Trainer der 2. Mannschaft der Panther außer Frage. Und das Ziel am Samstag ist klar: „Wir wollen gewinnen“, betont Reinacher, der dann mit seinen Schützlingen mit dem Tabellenführer nach Minuspunkten gleichziehen würde.

Dass die Panther die Partie mit einer Differenz von sechs Toren – das Hinspiel ging mit 30:35 verloren – gewinnen müssen, um auch den besseren direkten Vergleich zu haben, interessiert ihn derweil gar nicht. „Ich bin mir sicher, dass keine Mannschaft durch den Rest der Saison marschiert, ohne Federn zu lassen“, sagt der Coach.

Das haben die Lintorfer überraschend am vergangenen Wochenende bei der Pleite bei der 2. Mannschaft von interaktiv Handball gemacht. „Deswegen stehen sie schon ein wenig unter Druck, dass ihr scheinbar komfortabler Vorsprung zusammengeschrumpft ist“, ist sich Reinacher sicher.

Ganz ohne personelle Sorgen können die Panther II nicht in die Partie gehen. Philip Baier muss wegen Rückenproblemen erneut passen. Auch Lucas Schneider hat sich wieder verletzt. Dazu ist noch offen, wer zwischen den Pfosten stehen wird.

Restprogramm

Nach der Verbandsligapartie in Lintorf stehen für die Bergischen Panther II noch diese sieben Spiele auf dem Programm: SG Überruhr (Heimspiel, 10. April), Solinger TB (Auswärtsspiel, 21. April), Solinger TB (H, 1. Mai), TB Wülfrath (A, 7. Mai), interaktiv Handball II (H, 13. Mai). Noch keine Termine gibt es für die Nachholspiele gegen die SG Langenfeld II und bei der Cronenberger TG.

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