Handball-Landesliga

Der WTV feiert ausgelassen den Derbysieg

In einem Derby muss man auch schon einmal beherzt zupacken. Wie die WTV-Abwehr gegen den ATV. Jan Thore Zimmer, Moritz Mettler, Daniel Jaschinski, Daniel Bangert und Maximilian Halbach (v.l.) bei ihrem Einsatz am Samstagabend.
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In einem Derby muss man auch schon einmal beherzt zupacken. Wie die WTV-Abwehr gegen den ATV. Jan Thore Zimmer, Moritz Mettler, Daniel Jaschinski, Daniel Bangert und Maximilian Halbach (v.l.) bei ihrem Einsatz am Samstagabend.
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HC BSdL behauptet die Tabellenführung – Sieg für die HGR II – Niederlagen für Panther III und Rade/Herbeck

Von Peter Kuhlendahl und Andreas Dach

Bergische Panther III – Ohligser TV 30:30 (18:16). Dieses Remis gegen den Spitzenreiter haben sich die Panther III verdient. Nach zuletzt sehr instabilen Leistungen entpuppte sich die Drittvertretung als kämpferisch stark, ließ sich auch von Rückständen nicht entmutigen. Der wichtigste Faktor: Man präsentierte sich als Einheit. Teamsprecher Angelos Romas befand: „Bei uns war die Stimmung mal wieder richtig gut.“ Herausragende Akteure waren Keeper Fabian Schneider mit 22 abgewehrten Bällen und Haupttorschütze Jan Scheel. Daniel Blum war es vorbehalten gewesen, in der letzten Minute für den Ausgleich zu sorgen. Tore: Scheel (10), Blum (5), Gehrt, Kleinert (je 4), Remmel, Heider, Gwosdz (je 2), Arndt (1).

HG Remscheid II – Niederbergischer HC III 37:27 (14:11). Ein Augenschmaus war die Partie nicht. Eine Halbzeit lang passte sich die HGR II dem höchst bescheidenen Niveau der Gäste an, wartete mit erstaunlich vielen technischen Fehlern auf. „Solche Spiele gehen auch gerne mal verloren“, meinte Trainer Fabian Flüß später. Dass es dazu nicht kam, war der größeren individuellen Klasse seiner Spieler zu verdanken. Sie waren immer dann gefährlich, wenn sie auf die Tempotube drückten und die Angriffe von Florian Kinder beziehungsweise im zweiten Abschnitt von Chris Pfeiffer initiiert wurden. Tore: B. Wittmaack (7), Müller (6/1), Pfeiffer (5/1), A. Jungjohann (4), Kinder, Franz, Imping (je 3), Merckelbach, Reisdorf (je 2), N. Jungjohann, Schumacher (je 1).

Wermelskirchener TV – ATV Hückeswagen 22:20 (14:7). Die Stimmung in der gut gefüllten Schwanen-Halle war zumindest aufseiten der WTV-Zuschauer am Samstagabend prächtig. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Wermelskirchens Coach Jacek Krajnik, der für die doch noch spannende Schlussphase eine Erklärung hatte. „Da haben wir einfach mal einiges ausprobiert.“ Was nicht unbedingt von Erfolg gekrönt war.

Nach der zwischenzeitlichen 21:14-Führung (50.) hatten die Gäste einen 5:0-Lauf. Mehr als am Remis schnuppern konnten sie allerdings nicht mehr. „Wir haben nur phasenweise so gespielt, wie wir es uns gewünscht haben“, erklärte ATV-Coach Jens Greffin. Damit meinte er zum einen weite Strecken nach der Pause. Und die Phase in der ersten Hälfte, als die Gäste nach einem frühen 2:7-Rückstand (11.) auf 6:8 (19.) herankamen. „Unser Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, stellte Krajnik selbstbewusst fest. Tore WTV: Benscheidt (6), Jaschinski (4), Schmitz, Zimmer (je 3), Hedderich (2), Krutzki (2/1), Halbach, Scheid (je 1); Tore: ATV: Mettler (6/2), N. Schotters (5), L. Schotters Krempel (je 2), Bonekämper, Frischmuth, Koloczek, Göhlich (je 1), Bangert (1/1).

HC BSdL – Bergischer HC III 32:25 (17:17). Gegen ein junges und eingespieltes Team mühte sich der Tabellenführer. „Und 17 Gegentore in der ersten Halbzeit sind natürlich viel zu viel“, erklärte HC-Trainer Björn Sichelschmidt. Aber im zweiten Abschnitt stand die Deckung, und Keeper Niko Nesselrath fand seine Form. Dass die Gastgeber gegen Ende die Zügel ein wenig schleifen ließen, fiel dann nicht mehr ins Gewicht. Es gab aber auch einen Wermutstropfen: Dominik Förster zog sich eine schwere Fußverletzung zu. Tore: Zapf (12/2), Hackländer (5), Söhnchen, Michel (je 3), Unger, Schnellhardt, Förster, Hopp (je 2), Bersau (1).

Vohwinkeler STV – HSG Radevormwald/Herbeck 28:22 (14:14). Sie kämpften bis zum Schluss. Aber angesichts der personellen Probleme – Lukas Pütz viel kurzfristig aus, Niclas Krause nach dem Warmmachen und Sebastian Droste in der Anfangsphase – reichte es nicht zu mehr. „Am Ende fehlten die Körner“, erklärte HSG-Coach Björn Frank. Knackpunkt war nach einem bis dato ausgeglichenen Spiel die Anfangsphase in der zweiten Halbzeit. Da setzten sich die Gastgeber bis zur 45. Minute auf 21:16 ab. Die HSG verkürzte noch einmal auf 21:23 (53.). Tore: Franken (7), Jäschke (6/2), Molz (5), Peppinghaus (3), Droste (1).

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