Handball

Der Wanderpokal scheint sich in Hilgen wohlzufühlen

Der abgehobene Moritz Görgen trug viel zum guten Gesamteindruck der Panther bei.
+
Der abgehobene Moritz Görgen trug viel zum guten Gesamteindruck der Panther bei.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
    schließen

Bergische Panther gehen wieder als Gewinner aus ihrem eigenen Turnier hervor.

Von Andreas Dach

Die Bergischen Panther haben ihren Titel verteidigt. Nach drei attraktiven Handballtagen in der Max-Siebold-Halle reckte der Kapitän des Drittligisten, Justus Ueberholz, den Wanderpokal der Volksbank im Bergischen Land um den Novanetz-Cup am frühen Sonntagabend in die Höhe. Der Gastgeber war den hohen Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht geworden. Als sehr aufmerksamer Ausrichter und auch spielstarker Favorit, der sich keine Blöße gab.

„Wir haben uns besonders auf den Sonntag gefreut“, sagte Trainer Marcel Mutz. Da ging es ans Eingemachte, da durfte man sich keine Nachlässigkeiten erlauben. In der Vorrunde hatte man seine Hausaufgaben gegen den späteren Finalisten Gelpe/Strombach (19:13), den LTV Wuppertal (22:15) und gegen den Neusser HV (28:17) gemacht und konnte es sich dabei leisten, munter durchzuwechseln. Unter anderem hatte Kris Zulauf dem Kader angehört. Der frühere Wermelskirchener und Leichlinger trainiert seit einiger Zeit bei den Panthern mit und will sich nach eigenen Angaben „fit halten“. Die Spielberechtigung lag für ihn vor. Könnte es auch in der Meisterschaft zu Einsätzen kommen? „Das ist nicht geplant“, sagte Zulauf, der in absehbarer Zeit zum zweiten Mal Vater wird. „Wenn man mich mal braucht, stehe ich aber sicher zur Verfügung.“

Im Halbfinale gegen den VfL Gummersbach II (28:23) wurden die Panther am Sonntagmittag gefordert. Heraus kam ein sehr attraktives Match, geprägt von hohem Tempo. Verdientermaßen mit dem besseren Ende für den Gastgeber, für den es kein Wiedersehen mit dem Ex-Panther Conner Schütte gab. Der Rückraumspieler, der in dieser Saison ins Oberbergische gewechselt ist, ist an der Schulter verletzt.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Gelpe/Strombach überraschend deutlich gegen Hubo Handball durch (26:21). Dass die Belgier am Abend zuvor beim Schützenfest in Hilgen zu lange unterwegs gewesen sein könnten, fand aber keine Bestätigung. Mutz hätte zu gerne das Endspiel gegen den Erstligisten bestritten, „um keinen Gegner bei diesem Turnier zweimal zu haben“. Der Regionalligist, der in der neuen Spielzeit auch wieder zu den Gegnern der HG Remscheid gehört, hatte etwas dagegen.

Panther-Manager Frank Lorenzet zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnier, lobte die teilnehmenden Mannschaften: „Alle haben sich super-sympathisch präsentiert.“ Weitere gute Nachricht für den Ausrichter: Simon Wolter steht nach langer Verletzungspause kurz vor einer Rückkehr ins Team. Und Philip Baier, Yannick Funccius und Robert Franz aus der 2. Mannschaft hinterließen bei ihren Einsätzen einen guten Eindruck. Ach ja, das Finale entschieden die Panther mit 23:17 für sich. Der Cup fühlt sich in Hilgen offenbar sehr wohl.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Was früher gut war, darf es auch heute noch sein
Was früher gut war, darf es auch heute noch sein
Was früher gut war, darf es auch heute noch sein
Je öller, je döller: Bader steht oben auf Podest
Je öller, je döller: Bader steht oben auf Podest
Je öller, je döller: Bader steht oben auf Podest
Prioritäten sind sehr unterschiedlich
Prioritäten sind sehr unterschiedlich
Prioritäten sind sehr unterschiedlich
Sehnke ist in schweren Unfall verwickelt
Sehnke ist in schweren Unfall verwickelt

Kommentare