Rollhockey

Der Trainer stellt die Charakterfrage

IGR-Trainer Timo Meier appelliert an seine Schützlinge, den Gegner aus Hessen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Foto: Michael Sieber
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IGR-Trainer Timo Meier appelliert an seine Schützlinge, den Gegner aus Hessen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
  • Peter Kuhlendahl
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In der Rollhockey-Bundesliga empfängt die IGR den RSC Darmstadt

Den amtierenden Deutschen Meister im letzten Spiel geschlagen. Dann eine zweiwöchige Wettkampfpause eingelegt, bevor es schließlich in der Partie gegen den RSC Darmstadt gegen ein vermeintliches Leichtgewicht der Bundesliga geht. Aus diesen Gründen sind vor der Aufgabe der IGR Remscheid an diesem Samstag (16 Uhr, Sporthalle Hackenberg) bei Trainer Timo Meier sämtliche Alarmglocken angegangen: „Dieses Spiel wird zur Charakterfrage und richtungsweisend für uns.“

Deshalb hat in den vergangenen zwei Wochen auch überhaupt kein Schlendrian beim Bundesligisten Einzug gehalten. Im Gegenteil. Der Coach hat in den Übungseinheiten die Zügel noch einmal mächtig angezogen. „Wir haben in der vergangenen Woche noch einmal richtig Tempo gemacht“, berichtet Meier, der in dieser Woche dann in den normalen Wettkampf-Rhythmus zurückgekehrt ist.

Der Gegner aus Hessen hat in seinen bisherigen drei Partien drei Niederlagen kassiert. Allerdings konnten die Darmstädter bisher nur auswärts antreten, da ihre heimische Halle aktuell noch renoviert wird. „Sie haben einen Kader mit einer guten Qualität. Allerdings stehen bei den Auswärtsspielen nicht immer alle Akteure zur Verfügung. Aber auch das macht sie im Vorfeld gefährlich“, meint der IGR-Trainer.

IGR muss auf beide Torhüter verzichten

Personelle Probleme haben indes die Remscheider. Alexander Ober fällt mit seiner Handverletzung noch einige Zeit aus. Paul Ronge hat sich einer kleinen Augen-Operation unterziehen müssen und steht nicht zur Verfügung. Max Richter ist beruflich verhindert. Wie auch die beiden Keeper Jonas Langenohl und Moritz Kreidewolf. Für sie rücken die Nachwuchskeeper Ben Kessens und Lasse Kaldasch in den Kader. „Das Duo hat mein vollstes Vertrauen und sein Können schon oft genug bewiesen“, sagt Meier, dem deswegen keine grauen Haare wachsen.

Eher schon wegen des Faktors, auf den er eben nur bedingt Einfluss hat. Er hofft, dass seine Schützlinge sich seine mahnenden Worte richtig zu Herzen nehmen und nicht glauben, die Darmstädter im Vorbeigehen zu bezwingen. Wie am ersten Spieltag vor einigen Wochen die Düsseldorfer. Die waren mit argen personelle Problemen nach Hackenberg gekommen. Dennoch entwickelte sich ein echter Krimi – mit einem Happy End für die IGR.

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