Fußball

DTV dreht ein 0:3 und feiert im Derby den Klassenerhalt

Zakaria Soumah stellte Timo Schwebke (r.) und Co. immer wieder vor Probleme und war ein entscheidender Faktor.⋌Foto: Peter Teinovic
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Zakaria Soumah stellte Timo Schwebke (r.) und Co. immer wieder vor Probleme und war ein entscheidender Faktor.
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Der SSV Dhünn steht vor dem Abstieg in die Kreisliga A.

Von Andreas Dach

Wermelskirchen. War es das, SSV Dhünn? Nach der 3:5 (2:0)-Niederlage im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell beim Dabringhauser TV deutet alles darauf hin, dass die Mannschaft von Kristian Fischer den Weg aus der Fußball-Bezirksliga zurück in die Kreisliga A antreten muss. „Solange wir noch rechnerische Möglichkeiten haben, werden wir uns nicht aufgeben“, schaltete Kristian Fischer Minuten nach dem Abpfiff in den Angriffsmodus. Wie es ein guter Trainer nach solch einem außergewöhnlichen Spiel machen muss.

Wahrscheinlicher ist aber, dass seiner Mannschaft vom Nachbarn der Todesstoß versetzt worden ist. In einer Begegnung, in welcher die Gäste knapp eine Stunde lang wie der sichere Sieger aussahen und vor allem in der ersten Hälfte ein astreines Spiel machten. Daniel Matuschzik (21.), Robin-Dag Bührmann (38.) und Dominik Margies (54.) nutzten verheerende Abwehrschwächen des DTV, der sich vor allem bei Standards enorm anfällig zeigte.

Doch dann griff das, was Dabringhausens Coach Patrick Grün mit einem Wort beschrieb: „Mentalität.“ Stürmer Marvin Dattner bestätigte: „Wir hatten uns in der Halbzeit noch einmal neu eingeschworen und an unsere Chance geglaubt.“ Die kam, als im stimmungsvollen weiten Rund kaum noch jemand auf den Gastgeber setzte. Zakaria Soumah (59.), Justin Lüdtke (75.), Cedric Haldenwang (78.), Dattner (87.) und noch einmal Soumah (90.) drehten diese unglaubliche Partie mit ihren Treffern innerhalb von nur gut 30 Minuten und sicherten damit den Klassenerhalt, der bis weit in den Abend hinein gefeiert wurde.

Eine Begegnung für die Geschichte, an welche die einen gerne, die anderen weniger gerne denken werden. Wie drückte Dhünns Abwehrmann Marius Suchanoff seine Sicht der Dinge aus? Mit einem deutlichen „Aua, aua, aua!“ Viel passender hätte man es nicht formulieren können.

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