Rollhockey

Der Spielbetrieb ist nun bis Ostern ausgesetzt

„Wir müssen noch ein bisschen durchhalten“, scheint IGR-Trainer Timo Meier seinen Spielern zu sagen. Foto: Michael Sieber
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„Wir müssen noch ein bisschen durchhalten“, scheint IGR-Trainer Timo Meier seinen Spielern zu sagen.
  • Andreas Dach
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Rollhockey-Bundesligisten hoffen weiter.

Immerhin weiß man jetzt bei der IGR Remscheid, woran man ist. Die Aussetzung des bundesweiten Spielbetriebs ist bis Ostern 2021 verlängert worden – Männer und Frauen haben in ihren Bundesligen immerhin so etwas wie Planungssicherheit. „Selbst bei Lockerungen des Lockdowns werden wir als Kontakt-Mannschaftssport sicher nicht zu den ersten Profiteuren gehören“, heißt es in einem Schreiben, welches Thomas Ullrich als Chef der Sportkommission an alle Rollhockey-Vereine geschickt hat, die am Spielbetrieb teilnehmen. „Der Vorstand unserer Kommission rechnet daher nicht mit einer Wiederaufnahme der Bundesligen vor Ostern.“

Timo Meier, Trainer der IGR-Männer, zeigt sich wenig überrascht: „Wir haben damit gerechnet, dass es frühestens Mitte/Ende April wieder losgeht.“ In diesem Fall entpuppe es sich als Vorteil der kleinen Liga mit nur sieben Mannschaften, dass man die Saison trotzdem noch zu Ende spielen könne. Innerhalb von acht oder neun Wochen könne man Hin- und Rückrunde schaffen, glaubt Meier.

Bei den Rollhockeyspielern ist man gewohnt, Doppelspieltage zu absolvieren. Zudem stehen nur wenige weite Auswärtsfahrten an. Man glaubt also fest daran, die Spielzeit noch seriös absolvieren zu können – wobei es dann nicht mehr zu Play-off-Spielen kommen würde. Die müsste man in dem Falle schlabbern. Aber selbst das würden die Teams für den Fall akzeptieren, dass es endlich wieder losgehen könne.

Schon deutlich früher muss dafür der reguläre Trainingsbetrieb erlaubt werden. Die Mannschaften brauchen mehrere Wochen der Vorbereitung, um die Saison nicht mit großen Verletzungsrisiken im Gepäck fortzusetzen. „Mindestens vier Wochen auf Rollschuhen müssen es sein“, konkretisiert IGR-Frauen-Coach Marcell Wienberg. Er würde sich „mega freuen“, wenn es so kommen würde. Gleichwohl ist bei ihm ein Bauchgefühl da, welches sagt: „Ich glaube nicht, dass wir diese Saison noch einmal ans Spielen kommen.“ Letztlich sei das alles Klagen auf hohem Niveau: „Wir sollten alle ruhig bleiben und uns vor Augen halten, was wir trotz dieser schwierigen Situation noch alles können.“

Klar ist bereits: Die deutschen Nachwuchsmeisterschaften 2021 sind abgesagt worden. Das gilt auch für den U15-Länderpokal in Gera.

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