Mein Blick auf die Woche im Sport

Der Remscheider Junge zieht hinaus in die Welt

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Torsten Burmester wird zum 1. Februar neuer Vorstandvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Er ist seiner Heimat Remscheid noch immer sehr verbunden.

Vor wenigen Wochen hat er uns in der RGA-Sportredaktion noch einen Besuch abgestattet. In seiner Funktion als Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbandes und des nationalen Paralympischen Komitees. Vor allem aber als bergischer Junge. Torsten Burmester steht zu seiner Heimatstadt, sagt: „Ich bin Remscheid noch immer sehr verbunden.“ Dabei ist der 58-Jährige gerade erst auf der Karriereleiter eine weitere Stufe nach oben marschiert und in der ganzen Welt zu Hause. Zum 1. Februar wird er neuer Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Das hat das DOSB-Präsidium einstimmig in einer Sitzung vor wenigen Tagen beschlossen. Burmester folgt auf Veronika Rückert, die vier Jahre den Vorstandsvorsitz innehatte und deren Vertrag aufgelöst worden ist.

Auf Burmester kommt ein Riesenbatzen an Arbeit zu. Wird es doch maßgeblich von ihm abhängen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen beim und in den DOSB wieder herzustellen. Von einem ruhigen Fahrwasser konnte da in letzter Zeit keine Rede sein. So wird Burmester auf eine Reise zu den Olympischen Winterspielen nach Peking verzichten, um lieber erst einmal seine Mitstreiter in der Zentrale in Frankfurt kennenzulernen.

Der Mann, der 1982 im Remscheider Leibniz-Gymnasium sein Abitur gemacht hat, weiß, dass es nur im Team geht. Diesbezüglich hat er eine gute Schule genossen. Burmester war früher Torhüter, hat beim Remscheider TV mit dem Handballspielen begonnen und später im Kasten der HSG Hilgen/Niederwermelskirchen seine Spuren hinterlassen. Als Funktionär gehörte er dem Aufsichtsrat der Handball-Bundesliga an. Dem Bergischen Land ist er immer treu geblieben. Nicht durch dauerhafte Präsenz, sondern mit dem Herzen. So reagierte er prompt auf die Glückwünsche des RGA-Sports zu seinem Karriereaufstieg: „Ich freue mich sehr. Heimat halt.“ Wir wünschen ihm ein gutes Händchen. Wie früher im Tor.

TOP Das Pfingstturnier der SGH soll stattfinden.

FLOP Dem tollen 24-Stunden-Lauf droht das Aus.

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