Handball-Turnier

Der 1. Panther-Cup bleibt bei den Panthern

Die Panther gewannen zweimal gegen die HGR. Hier ging ein Wurf von Justus Ueberholz (Nr. 19) durch den Deckungsblock von Michael Heimansfeld und Dominic Luciano. Foto: Doro Siewert
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Die Panther gewannen zweimal gegen die HGR. Hier ging ein Wurf von Justus Ueberholz (Nr. 19) durch den Deckungsblock von Michael Heimansfeld und Dominic Luciano.
  • Andreas Dach
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Handball-Turnier des Drittligisten sorgt für positive Resonanz. Die HGR schafft´s ins Finale.

Von Andreas Dach

Der Versuchsballon ist nicht geplatzt. Im Gegenteil: Nach der gelungenen Erstauflage des Panther-Cups versprach Frank Lorenzet, Manager der Bergischen Panther, bereits zwölf Monate im voraus: „Auch 2022 werden wir wieder einen Panther-Cup ausrichten.“ Es war ein in jeder Hinsicht gelungenes Miteinander von acht Teams, die zwischen der 3. Liga und der Oberliga angesiedelt sind und feinen Sport in der Dauerschleife zeigten. Dazu stimmte das Drumherum. Am Bier- und am Würstchenstand war eigentlich immer etwas los. „An ein paar Kinderkrankheiten werden wir noch arbeiten“, stellte Lorenzet klar, der sich unter dem Strich aber an viel Unterstützung der Panther-Ehrenamtler erfreuen durfte.

Hans-Jürgen Middendorf sprach für den Verein: „Es ist stark, was Lori hier organisiert hat.“ Dass die SG Menden am dritten Tag nicht mehr an der Max-Siebold-Halle erschien, weil man vor langer Zeit auch schon die Teilnahme an einem Turnier in Dortmund zugesagt hatte, war ärgerlich. Aber auch verkraftbar, weil kurzfristig die Bergischen Panther II einsprangen.

Nach einem attraktiven Finale ging der 1. Panther-Cup durch ein 24:17 gegen die HG Remscheid an den Gastgeber. Die weiteren Plätze belegten: interaktiv Handball, SG Schalksmühle/Halver, HC Gelpe/Strombach, SG Langenfeld, die Bergischen Panther II und Borussia Mönchengladbach.

Klar, dass die durch lange Monate der sportlichen Dürre regelrecht ausgehungerten Handballfans besonders die Teams unserer Region unter die Lupe nahmen und sich an den Darbietungen erfreuen durften. Panther-Trainer Marcel Mutz hat seine Mannschaft bereits auf ein gutes Level gebracht, was sich in der Vorrunde an tollen Spielen ablesen ließ (28:17 gegen Gelpe/Strombach, 25:12 gegen die HGR, 28:15 gegen die SG Langenfeld). Im Halbfinale gab es ein 12:10 gegen interaktiv Handball. Was besonderen Spaß macht: Die Erfahrenen, wie Jens Reinarz und Max Weiß, führen das Team, talentierte Spieler wie der 18-jährige Conner Schütte rücken nach.

Die HG Remscheid ist noch nicht so lange in der Vorbereitung. Umso bemerkenswerter, dass sie nach Siegen gegen Langenfeld (19:18) und Gelpe/Strombach (23:20) und im Halbfinale (20:19 nach Siebenmeterwerfen gegen SGSH) das Endspiel erreichte. Dass Torhüter Tobias Geske einige Tage auszufallen droht („Die Achillessehne“), macht die Situation aber nicht einfacher.

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