Handball

Der Klassenerhalt hat bei beiden Vereinen die oberste Priorität

Jens Greffin ist zurück beim Landesligisten ATV Hückeswagen. Der frühere Spieler sitzt nun aber auf der Trainerbank.
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Jens Greffin ist zurück beim Landesligisten ATV Hückeswagen. Der frühere Spieler sitzt nun aber auf der Trainerbank.
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Der ATV Hückeswagen und HSG Radevormwald/Herbeck vor dem Saisonstart.

Von Peter Kuhlendahl

Er war und ist ein echtes Urgestein des Hückeswagener Handballs. Eines mit Ecken und Kanten, das auch mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält und gehalten hat. Aus diesem Grund war der Abschied von Jens Greffin vom ATV Hückeswagen damals nicht ganz geräuschlos gewesen. „Aber das ist alles längst Schnee von gestern“, betont der 47-Jährige, der für die neue Saison das Traineramt beim ATV übernommen hat.

Die Anfrage bei ihm war von Sebastian Mettler, dem Sportlichen Leiter der Hückeswagener, eingegangen. „Wir waren immer in Kontakt geblieben“, sagt Greffin, der sich nach ein wenig Nachdenken entschloss, die Aufgabe zu übernehmen. Gekommen ist Greffin vom SV Wipperfürth, wo er viele Jahre als Spielertrainer in der Bezirksliga im Einsatz war. „Mit ein Grund für den Wechsel war auch, dass ich einfach nicht mehr selbst auf der Platte stehen wollte“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Am wichtigsten war jedoch für ihn, dass er sich in der vergangenen Saison mit eigenen Augen ein Bild vom Team gemacht hat. „Diese Mannschaft hat genau den richtigen Charakter. Sonst hätte sie aus einer scheinbar aussichtslosen Situation nicht doch noch den Klassenerhalt geschafft“, meint der ATV-Coach.

Der Verbleib in der Landesliga ist auch in der neuen Saison das oberste Ziel in der Schlossstadt. Dafür spricht, dass das Team komplett zusammengeblieben ist. Mit Lukas Schotters ist ein junger Rechtsaußen dazugekommen, der zuletzt beim Longericher SC II gespielt hat.

Packende Derbys haben sich die Hückeswagener in all den Jahren immer mit der HSG Radevormwald/Herbeck geliefert und in diesen vergangene Saison 3:1-Punkte geholt. Dabei gehörten die Bergstädter mit ihrem Kader in den letzten Jahren zu den Ligafavoriten. Der Abbruch der Meisterschaftsrunde aufgrund der Pandemie kostete dann den Aufstieg. In der vergangenen Saison kam dann Verletzungspech dazu.

Mittlerweile musste die HSG einen ordentlichen personellen Aderlass hinnehmen. Auffrischung von Außen kam keine dazu. Jetzt geht man mit einer Kombination aus 1. und 2. Mannschaft – das Bezirksligateam wurde vom Spielbetrieb zurückgezogen – ins Rennen. „Diese Mannschaft muss sich erst einmal finden“, erklärt HSG-Trainer Björn „Jala“ Frank, der auf die Trainerbank zurückgekehrt ist. „Und unser Ziel ist dann ganz klar der Klassenerhalt.“

Sehr wichtig dafür sei, dass Roman Warland als Spieler uneingeschränkt zur Verfügung steht. Der war in der vergangenen Saison als Spielertrainer im Einsatz, hatte sich dann schwer am Knie verletzt und wollte eigentlich zu seinem Ex-Verein TuS Volmetal zurück.

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