Handball

Der Kader ändert sich wieder

Simon Schlösser kam zuletzt in Hamm in einer ganz schwierigen Phase für die Panther zum Einsatz und steuerte gleich drei Treffer sowie eine Vorlage bei. Jetzt könnte der Rückraummann wieder in der Anfangsformation stehen.
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Simon Schlösser kam zuletzt in Hamm in einer ganz schwierigen Phase für die Panther zum Einsatz und steuerte gleich drei Treffer sowie eine Vorlage bei. Jetzt könnte der Rückraummann wieder in der Anfangsformation stehen.
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Panther-Teams haben in der 3. Liga und Verbandsliga Heimrecht.

Von Andreas Dach

3. Liga: Bergische Panther – Ahlener SG (Fr., 20 Uhr, Schwanen-Halle). In der vergangenen Spielzeit hat Sebastian Damm noch beim Bergischen HC in der Handball-Bundesliga auf Linksaußen gewirbelt. An diesem Freitag um 20 Uhr kehrt er ins Bergische Land zurück, kreuzt mit seinem neuen Club, der Ahlener SG, in der Schwanen-Halle auf. Gemeinsam mit Moritz Frenzel, zuletzt Schalksmühle/Halver, bildet er eine der gefährlichsten Flügelzangen der 3. Liga. Kein Wunder also, dass die Gäste der Panther einen extrem schnellen Ball spielen, massiv aufs Tempo drücken und in allen bisherigen vier Partien bei über 30 Treffern gelandet sind.

Das weiß man bei den Panthern. „Von meinen Jungs wird einiges abverlangt“, glaubt Trainer Marcel Mutz. Zumal sich mit David Wiencek der Bruder des Kieler Ex-Nationalspielers Patrick Wiencek in überragender Form befindet und die Strippen zieht.

Gleichwohl: Beide Mannschaften haben 4:4-Punkte. „Wir werden nicht vor Respekt erstarren“, verdeutlicht Mutz, dass sein Team nach zuletzt zwei Siegen mit erheblichem Rückenwind in die Partie gehen und sich etwas einfallen lassen wird. Mit einer Formation, die sich zum fünften Mal im fünften Spiel verändert darstellt. Ausgerechnet der zuletzt überragende Jens Reinarz steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Bjarne Steinhaus, Max Weiß und Lukas Elverfeld sind noch verletzt, bei Henning Padeken muss man abwarten, ob es reicht.

Ist es ernst gemeint oder fällt doch eher in den Sarkasmusbereich, wenn Mutz formuliert: „Bei uns läuft jede Woche eine andere Mannschaft auf. Dann kann sich kein Gegner drauf vorbereiten.“ Fakt ist: Druck haben die Panther nicht, können mit Freude die Rückkehr in die gewiss gut gefüllte Schwanen-Halle handballerisch genießen, in welcher Bonuspunkte vergeben werden.

Ein Blick auf die nachfolgenden Spiele sei erlaubt. Dann geht es unter anderem gegen Gladbeck, Spenge, Minden II und Lemgo II. Und dann hat man mehr Druck, sollte gewinnen. Aber bis dahin füllt sich auch der Kader wieder.

Verbandsliga: Bergische Panther II – Kettwiger SV (So., 17 Uhr, Max-Siebold-Halle). Wer gerade beim Spitzenreiter gewonnen hat, darf ruhig mal anfangen zu träumen. Oder, Erwin Reinacher? Der Trainer der Panther II ist kein Mann großer Worte, sieht die Situation angesichts eines Punktestandes von 2:6 realistisch. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, sagt er beispielsweise. Oder: „Mal schauen, wo die Reise hingeht!“ Dass man in Solingen den Bock umgestoßen hat, war wichtig für die Psyche. So geht man auch die Partie gegen die Essener mit Elan an, die mit 7:1-Zählern gestartet sind und zu den stärksten Teams der Liga gehören. Ein echter Gradmesser, gegen den man die gute Leistung der Vorwoche bestätigen muss. Reinacher: „Kettwig ist sehr gefährlich.“ Da passt es nicht so gut in den Kram, dass Torben Schneider umgeknickt ist. Für ihn könnte es mit einem Einsatz eng werden. Dafür nähert sich Jannis Lorenz nach seiner Verletzung langsam wieder seiner Bestform.

So geht es weiter

Für die Panther geht es in der 3. Liga am 8. Oktober um 19.30 Uhr beim VfL Gladbeck weiter. Erst am 22.10. müssen die Panther II wieder ran – um 16 Uhr beim TSV Aufderhöhe II.

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