Rollhockey

Der IGR-Nachwuchs hält beim Meister lange mit

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Bundesliga: Remscheider unterliegen in Herringen – Frauen siegen in Wuppertal.

Von Peter Kuhlendahl

Eine Nullnummer zur Pause kommt im Rollhockey eher seltener vor. Um so höher ist zu bewerten, dass die IGR Remscheid am frühen Samstagabend in der Bundesliga-Partie beim Deutschen Meister Germania Herringen bis zur 34. Minute die Null hielt. Dass in der Folge die Gastgeber dann doch zu Treffern kamen und am Ende mit 5:1 die Nase vorn hatten, ist der personellen Situation der IGR geschuldet.

„Wir sind mit der U20, die durch drei Alte Herren verstärkt war, angetreten“, schilderte IGR-Trainer Marcell Wienberg die Situation. Die erfahrenen Kräfte waren Yannick Peinke, Alexander Ober und Jonas Langenohl. Letztgenannter zeigte zwischen den Pfosten eine bärenstarke Leistung. „Das war unglaublich, wie Jonas die Kugel immer wieder abwehrte. Er ist in meinen Augen ganz klar die Nummer 1 in Deutschland“, betonte der Coach. Doch auch Langenohl konnte nicht verhindern, dass dann die Treffer fielen. Im Minutentakt schlugen die Ausnahmespieler Christoph Rindfleisch (34./37.), Lucas Karschau (36./39.) und Robin Schulz (41.) zu. In dieser Phase fiel auch der einzige Treffer der Gäste durch Alexander Ober. Dennoch, Wienberg lobte seine Schützlinge: „Die Einstellung war viel besser. Und die Jungs haben prima verteidigt.“ Dass dies nicht fehlerfrei über die gesamte Distanz klappte, müsse man verstehen. „Aber der Nachwuchs hat wieder dazugelernt.“

Die Null stand auch in der Partie der Bundesliga-Frauen der IGR Remscheid. Die hielten sich am Samstagnachmittag aber schadlos und siegten in Wuppertal bei den Moskitos mit 4:0 (1:0). Nach dem Blitzstart der Gäste, für die Annika Zech bereits nach sechs Sekunden traf, mühte sich die IGR. Erst in der zweiten Halbzeit wurde der Sieg durch die Treffer von Lea Steinmetz (40.) erneut Zech (42.) und Anna Behrendt (44.) eingetütet. „Es war eine schwere Geburt, aber so klar haben wir noch nie bei den Moskitos gewonnen“, zog IGR-Coach Thomas Beck ein positives Fazit.

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