Handball

Der Erste träumt schon vom Einzug in den DHB-Pokal

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Bergische Panther spielen bislang in der 3. Liga eine starke Saison.

Von Andreas Dach

Schon mal etwas von Hellers Brauhaus in Köln gehört? Nicht? Macht nichts! Fragen Sie einfach bei den Handballern der Bergischen Panther nach. Die hatten dort am Samstagabend ihre Weihnachtsfeier und haben diese regelrecht zelebriert. Bester Stimmung, ausgelassen, fröhlich. So wie es gerade ins Gesamtbild beim Handball-Drittligisten passt. Nach dem teuer erkauften 31:26 (13:13)-Erfolg (wie aktuell berichtet) gegen Aldekerk – man denke an die noch nicht diagnostizierte Knieverletzung von Henrik Heider – standen mal nicht 6:0-Deckung, Einläufer oder Spiel über den Kreis im Mittelpunkt.

Es wurde einfach nur gefeiert. Albern, aber durchaus auch sinnig. Alle durften sich als Poetry-Slam-Experten beweisen, indem sie selbstverfasste Texte innerhalb eines bestimmten Zeitraums über einen Mannschaftskameraden oder ein Mitglied des Trainer- oder Funktionärsstabes vortrugen. „Das möchte ich unbedingt gewinnen“, hatte Trainer Marcel Mutz dem RGA-Sport schon am Freitagabend unmittelbar nach dem Triumph über die Grenzländer mitgeteilt. Seine verbale Inszenierung war Frank Lorenzet gewidmet. Wie gerne wär man dort dabei gewesen . . .

Stichwort Lorenzet: Der Manager ist sich schon seit Wochen sicher: „Das ist die beste Mannschaft, welche die Panther je hatten.“ Wenn sie denn komplett ist. Das war sie gegen Aldekerk weitgehend – der Schlüssel zum Erfolg. Es konnte viel und gut gewechselt werden.

Weiter geht es am Samstag in Opladen mit einem Derby. Dort war man in der vergangenen Spielzeit unter die Räder gekommen. Spielmacher Justus Ueberholz erinnert sich: „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen.“ Das sollte man diesmal vermeiden. Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Middendorf träumt nämlich schon von Rang drei oder vier und dem daraus resultierenden Einzug in den DHB-Pokal, formuliert: „Stell dir mal vor, Flensburg-Handewitt kommt zu uns die Halle.“ Dazu mangelt es uns und vielen anderen nicht an Fantasie. Nur wie der Abend der „Bergischen Poetry-Slamer“ verlaufen ist – dazu reicht sie noch nicht . . .

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