Handball

Der Auftakt verspricht ein volles Haus

Man darf gespannt sein, ob Max Weiß rechtzeitig zum Knüller-Duell gegen den TuS Opladen wieder fit wird.
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Man darf gespannt sein, ob Max Weiß rechtzeitig zum Knüller-Duell gegen den TuS Opladen wieder fit wird.
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Analyse: So planen die Bergischen Panther die Vorbereitung auf die neue Saison – Spielplan steht.

Von Andreas Dach

Die erste Vorbereitungsphase ist beendet. Seit diesem Montag haben die Drittliga-Handballer der Bergischen Panther zwei Wochen Urlaub. Teil zwei der Vorbereitung beginnt am 19. Juli. Dann wird es so langsam ernst(er) für die Mannschaft von Marcel Mutz. Mit offiziellen Tests, mit Turnieren und mehr. Wir geben einen Überblick.

Wie zufrieden können die Verantwortlichen mit den bislang absolvierten Einheiten sein?

Die bisherige Zeit war durchwachsen. Was nicht etwa an der Einsatzbereitschaft der Spieler lag. Wer von Mutz oder (in dessen Urlaubs- und Krankheitsphase) von Frank Lorenzet auf die neue Spielzeit eingestimmt wurde, hat sehr gut mitgezogen, sehr gut gearbeitet. Aber der Kader war nie komplett. Max Weiß wird nach seiner erst kürzlich vorgenommenen Knie-Arthroskopie und einem geglätteten Meniskus noch sechs Wochen aussetzen müssen. „Heinzi“ Wolter ist nach seiner Fingerverletzung zwar wieder ins Training eingestiegen, kann aber noch keine Übungen mit Ball absolvieren. Das könnte auch noch etwas dauern. Schließlich gab es immer wieder Coronafälle, die dafür sorgten, dass oft genug drei, vier oder fünf Akteure beim Training fehlten. Der Kader wurde regelmäßig mit Spielern der 2. Mannschaft (Verbandsliga) beim Training aufgefüllt.

Zwei Wochen sind flott vorbei. Was steht danach an?

Vollgas ist angesagt. Schon für das Wochenende nach dem Re-Start ist ein Kurztrainingslager in Hilgen vorgesehen, darin integriert werden auch die ersten beiden offiziellen Testspiele sein. Am 23. Juli gegen den ASV Hamm II, einen Ligarivalen. Und am Tag darauf (24. Juli) gegen den westfälischen Oberligisten TuS Bommern.

Der Höhepunkt der Vorbereitung wird aber ein anderer sein.

Richtig, der Panther-Cup soll zwischen dem 5. und 7. August wieder für eine gut besuchte Max-Siebold-Halle sorgen und wichtige Aufschlüsse über das das bis dahin entwickelte Leistungsvermögen geben. Zu den Gegnern gehören unter anderem der VfL Gummersbach II, der HC Gelpe-Strombach, der TuS Volmetal und ein belgischer Erstligist.

Und auf wen dürfen sich die Panther-Anhänger während der Vorbereitung noch freuen?

Erst einmal dürfen sie sich glücklich schätzen, dass alle Tests daheim stattfinden, also in der Max-Siebold-Halle. Zweitligist Bayer Dormagen wird kommen (17. August), der TV Aldekerk (14.8.), der TV Korschenbroich (20.8.) und der KTSV Eupen (27.8.) auch. Man will nichts dem Zufall überlassen.

Vor wenigen Tagen ist der neue Drittliga-Spielplan rausgekommen. Hat es der Planer gut gemeint mit den Panthern?

Aus wirtschaftlicher Sicht hätte es den Verein nicht besser treffen können. Zum Auftakt am 4./5. September ist der Nachbar TuS Opladen zu Gast. Eine volle Halle ist sicher. Ausverkauft wäre sie wahrscheinlich sogar, wenn man schon am Freitagabend spielen würde. Auch die zweite Heimpartie (18./19.9.) steht für Besucherströme. Dann kommt die SG Schalksmühle/Halver zu den Panthern. Auswärts geht es zunächst einmal nach Nordhemmern zu SG LIT 1912 II (11./12.9.) und zum ASV Hamm II (25./26.9.).

Wie ist der Start aus sportlicher Sicht zu bewerten?

Grundsätzlich haben die Panther Respekt vor jedem Gegner. Überheblichkeit ist sicher fehl am Platze. Und doch ist es keinesfalls gewagt zu behaupten, dass es hätte noch schlimmer kommen können. Zum Beispiel dann, wenn man gleich zu Beginn auf Zweitliga-Absteiger TV Emsdetten und die knapp am Aufstieg vorbeigeschrammte HSG Krefeld getroffen wäre. So darf man auf einen punktemäßig guten Start hoffen. Sicher ist er aber nicht. Ein guter Beginn könnte angesichts der starken Gruppe von Bedeutung sein.

Wie sieht in der kommenden Spielzeit der Modus aus?

Zunächst einmal stehen 26 Spieltage auf dem Programm, ehe es – abhängig von der Platzierung in Auf-, Abstiegs- oder Pokalrunde weitergeht. Die beiden Erstplatzierten spielen mit den beiden Ersten der anderen Gruppen zwei Aufsteiger in die 2. Liga aus. Bei einem Verzicht von einem der qualifizierten Vereine gibt es keinen Nachrücker. So ist es auch bei der Quali-Runde zum DHB-Pokal, an welcher nur die Dritt- und Viertplatzierten der Staffeln teilnehmen. Auch die Abstiegsregelung ist geklärt: Nach der regulären Runde wird es drei Absteiger geben. Die fünf Viertletzten der Staffeln spielen noch zwei weitere Absteiger aus.

Von welchen Zeiten gehen die Panther bei ihren Heimspielen aus?

Zunächst einmal: Alle drei Hallen sollen bedient werden. Die Max-Siebold-Halle in Hilgen als Haupthalle, die Schwanen-Halle in Wermelskirchen und die Burscheider Halle Am Schulberg. Man bemüht sich, seine Partien samstags (19 Uhr) oder auch sehr gerne freitags (20 Uhr) auszutragen. Letzteres ist nur in Abstimmung mit den jeweiligen Gegnern möglich. In Ausnahmefällen wird man sonntags um 17 Uhr spielen (müssen).

Gut zu wissen

Während der zweiwöchigen Pause bieten die Panther ihren Spielern der 1. und 2. Mannschaft ein freiwilliges „Mixed-Training“ an. Motto: Wer Lust hat zu erscheinen, ist willkommen. Eine Woche werden die Einheiten von Frank Lorenzet begleitet, eine von Erwin Reinacher.

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