Türchen Nummer 8

Adventskalender: Der angehende Doktor wirbelt auf Rechtsaußen

Moritz Görgen fühlt sich beim Handball-Drittligisten Bergische Panher pudelwohl.
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Moritz Görgen fühlt sich beim Handball-Drittligisten Bergische Panher pudelwohl.
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Nächstes Türchen unseres Trikotnummer-Adventskalenders: mit Handballer Moritz Görgen.

Von Peter Kuhlendahl

Wirbelt in der Zukunft ein Doktor beim Drittligisten Bergische Panther im Angriff? Rechtsaußen Moritz Görgen könnte im nächsten Jahr, nachdem er zehn Semester seines Medizinstudiums absolviert hat, seine Doktorarbeit in Angriff nehmen. „Aber vielleicht mache ich auch erst einmal das praktische Jahr in einem Krankenhaus“, erklärt der 23-Jährige, der aktuell in Essen lebt und dort auch studiert. Eine Entscheidung wird er im April nächsten Jahres treffen. Dann wird er das zweite Staatsexamen ablegen.

Eine andere Entscheidung könnte der Rechtsaußen, der bei den Panthern die Trikotnummer acht trägt, bereits noch in diesem Jahr fällen. Görgen: „In diesem wird Lori nachfragen, ob ich auch in der neuen Saison bleibe.“ Mit „Lori“ ist bekanntlich Panther-Manager Frank Lorenzet gemeint, der noch im alten Kalenderjahr mit den personellen Planungen für die Spielzeit 2023/24 beginnen wird.

Wie er sich entscheiden wird, verrät er nicht. Allerdings betont Görgen: „Bei den Panthern fühle ich mich wohl.“ Und er weiß auch, dass er sein anspruchsvolles Studium mit dem Handball in der 3. Liga dort auch prächtig verbinden kann.

Sein einjähriger Kontrakt läuft am Ende der Saison aus. Dabei ist er schon länger bei den Panthern. Allerdings war sein eigentlicher Club der Zweitligist TSV Bayer Dormagen, der ihm mit einem Zweitspielrecht bei den Panthern ausgestattet hatte. „In Dormagen habe ich in der vergangenen Saison auch einige Spiele in der 2. Liga gemacht, da die Saison in der 3. Liga ja so früh beendet war“, erzählt Görgen. Weitere Verwendung hatte man dann am Niederrhein allerdings nicht für ihn. Und so ist er in dieser Meisterschaftsrunde ausschließlich für die Panther im Einsatz.

Erfahrungen in der 2. Bundesliga hat der Rechtsaußen allerdings bereits bei einem anderen Verein gesammelt. Görgen, der seit 2011 beim ART Düsseldorf gespielt hatte, war dann 2017 dabei, als das Team aus der Landeshauptstadt eine Kooperation mit dem Neusser HV einging und als Rhein Vikings in der 2. Bundesliga auflief. Als nach vielen Turbulenzen mit Abstieg und auch Insolvenz die Spielgemeinschaft endgültig Geschichte war, wechselte Görgen nach Dormagen.

Mit dem Profi-Handball und der Bundesliga hat der 23-Jährige allerdings abgeschlossen. „Da bin ich realistisch. Meinen Lebensunterhalt werde ich damit in Zukunft nicht bestreiten.“ In absehbarer Zeit aber als Mediziner, der dann vielleicht auch auf Rechtsaußen für die Panther weiter für Torgefahr sorgen wird.

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