Tennis

Dennis Kürten genießt Atmosphäre wie bei Olympia

Dennis Kürten (r.) mit einem Teil des deutschen Teams und dem Blick auf Barcelona. Für die Sportlerinnen und Sportler war es ein unvergessliches Erlebnis.
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Dennis Kürten (r.) mit einem Teil des deutschen Teams und dem Blick auf Barcelona. Für die Sportlerinnen und Sportler war es ein unvergessliches Erlebnis.
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Lenneper Tennisspieler bei Allianz-Sport-Spielen in Barcelona.

Von Fabian Herzog

Mit den Tennis-Herren 30 des TC Grün-Weiß Lennep liegt er auf Kurs. Nach vier Siegen steht Dennis Kürten mit seinem Team makellos an der Spitze der 1. Verbandsliga und kurz davor, die Rückkehr in die Niederrheinliga perfekt zu machen. Zwei Spieltage am 13. und 20. August stehen noch aus.

In der Zwischenzeit hat der gebürtige Lenneper, der seit sieben Jahren mit seiner Frau Nina und den Kindern Mats (5) und Jari (2) in Bochum lebt, noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen getankt. Bei den Allianz-Sport-Spielen in Barcelona, einem an Olympia angelehnten Großereignis für Angestellte des Versicherungskonzerns, schaffte es Kürten in der Herren-40-Konkurrenz bis ins Viertelfinale. Für Deutschland lief es herausragend: Im Medaillenspiegel (29-mal Gold, 26-mal Silber, 26-mal Bronze) hatte man am Ende klar die Nase vorn.

1500 Athletinnen und Athleten aus 64 Nationen waren in die katalanische Metropole gekommen, um in 14 verschiedenen Sportarten gegeneinander anzutreten. Für Dennis Kürten war es bereits die dritte Teilnahme an den Spielen, die analog zum großen Vorbild alle vier Jahre ausgetragen werden. „Es herrscht dort immer eine ganz besondere Atmosphäre“, berichtet der 40-Jährige, der 2014 in Zürich Bronze gewann und auch 2018 in München „wundervolle Erfahrungen“ sammeln durfte.

Auch die diesjährige Auflage wurde groß aufgezogen. Schon die Eröffnungsfeier zog die Aktiven in ihren Bann, bei den Wettbewerben war dann ein großer Zusammenhalt spürbar. „Es macht einen einfach stolz dazuzugehören. Wenn man selber gespielt hat, haben die Teamkollegen einen super unterstützt“, erzählt Kürten, der in seinen Pausen die Chance nutzte, sich die anderen Sportarten anzuschauen. „Die ganze Organisation war sehr professionell“, schwärmt der Lenneper, der sein Trainingspensum vor den Spielen extra noch einmal angezogen und darauf gehofft hatte, durch den erstmaligen Sprung in die 40er-Altersklasse noch bessere Titelchancen zu haben.

Im 32er-Feld schlug Kürten in der ersten Runde einen Briten, anschließend einen Brasilianer und musste sich dann im Viertelfinale dem an Position eins gesetzten Franzosen geschlagen geben. Der Ehrgeiz fürs nächste Mal war damit geweckt: „Mein Ziel ist es, in vier Jahren auch in Paris dabei zu sein.“

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