Fußball

Defensive Stabilität genießt Priorität

Der SV 09/35 in der Saison 2022/23: (hi., v.l.) Christian Mendy, Umut Demir, Clinton Mampuya, Jan Nsu Kayala, Aydin Türksoy, Yannick Raufeiser, Luca Lilliu, (M., v.l.) Ghartey Anderson, Eren Eryürük, Leo Fronia, Co-Trainer „Pille“ Frohn, Trainer Sebastian Pichura, Physio Emre Tas, Eray Yigiter, Maxim Vlasiuc, Resit Cetin, (v., v.l.) Tom Paß, Erik August, Benjamin Wünschmann, Sebastian Weber, Yannick Klüppelberg, Jonas Wagenpfeil, Frederik Streit, Alex Kelm und Boubacar Baldé. Es fehlen: Co-Trainer Zeljko Nikolic, Emre Circir und Martin Schoberth.
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Der SV 09/35 in der Saison 2022/23: (hi., v.l.) Christian Mendy, Umut Demir, Clinton Mampuya, Jan Nsu Kayala, Aydin Türksoy, Yannick Raufeiser, Luca Lilliu, (M., v.l.) Ghartey Anderson, Eren Eryürük, Leo Fronia, Co-Trainer „Pille“ Frohn, Trainer Sebastian Pichura, Physio Emre Tas, Eray Yigiter, Maxim Vlasiuc, Resit Cetin, (v., v.l.) Tom Paß, Erik August, Benjamin Wünschmann, Sebastian Weber, Yannick Klüppelberg, Jonas Wagenpfeil, Frederik Streit, Alex Kelm und Boubacar Baldé. Es fehlen: Co-Trainer Zeljko Nikolic, Emre Circir und Martin Schoberth.
  • Fabian Herzog
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  • Andreas Dach
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Die Landesligisten SV 09/35 und FCR sind auswärts gefordert – Bezirksligaderby am Honsberg.

Von Andreas Dach
und Fabian Herzog

Landesliga: SF Niederwenigern – SV 09/35 Wermelskirchen (So., 15 Uhr). Nach der Pokalklatsche von Mittwoch jammert niemand beim SV 09/35. „Der FCR hat das gut gemacht, und wir haben verdient verloren“, sagt Sebastian Pichura. Punkt! Das war´s! Ab sofort wird der Blick auf den Meisterschaftsbetrieb gerichtet. Und damit auf die Partie beim Oberliga-Absteiger. „Wer gegen Rellinghausen 0:0 spielt, muss schon stark sein“, glaubt der Trainer. Gleichwohl fordert er: „Wir wollen punkten.“

Dazu müsse man sich vor allem defensiv stabilisieren. Pichura geht davon aus, dass der Gastgeber früh attackiert und hoch presst. Damit umzugehen und vernünftige Lösungen im Spiel nach vorne zu finden – das wird eine anspruchsvolle Aufgabe sein. Ob Luca Lilliu (Kreislaufprobleme) und Yannick Raufeiser (Achillessehnenprobleme) nach ihrem frühzeitigen Ausscheiden im Pokalspiel dabei mithelfen können, wird sich kurzfristig herauskristallisieren. Boubacar Baldé leidet unter Knieproblemen.

Landesliga: DJK BW Mintard – FC Remscheid (So., 15.30 Uhr). Die Gefahr, nach einem 9:0- und einem 5:0-Sieg abzuheben, ist groß. Nicht so beim FCR. Marcel Heinemann hält seine Mannschaft mit der Erinnerung an die Vorsaison auf Spannung. „Da“, sagt der Trainer, „haben wir in Mintard richtig einen mitgekriegt.“ Die Remscheider mussten mit einer 1:3-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten, nachdem sie vergeblich versucht hatten, dem Pressing des Gastgebers mit spielerischen Lösungen zu trotzen.

Auch diesmal erwartet man „draufgängerische“ Mülheimer, die vom früheren FCR-Spieler Christian Knappmann entsprechend heißgemacht werden dürften. „Der Pressingkiller ist ein langer Ball“, setzt Heinemann auf diese Möglichkeit, selbst schnelle Angriffe auf den Weg zu bringen. Ein wenig schade ist, dass Urlauber Michele Buscemi nicht zur Verfügung steht. Er hatte sich so richtig stark in die Saison gebissen. Unter anderem Marvin Blume könnte ihn ersetzen. Aber entschieden ist da noch nichts. Für Heinemann steht fest: „Wir dürfen uns keine Schwächephase wie gegen Wermelskirchen zwischen der 30. und 55. Minute erlauben.“

Bezirksliga: SC Ayyildiz – SC 08 Radevormwald (So., 15.15 Uhr, Honsberg). Im Derby sind die Rollen relativ klar verteilt. „Wir sind zum ersten Mal in dieser Saison der klare Favorit“, meint SCA-Coach André Springob. Nullacht-Trainer Zdenko Kosanovic mag dem angesichts der Bilanz in der jüngeren Vergangenheit nicht vehement widersprechen: „Gegen die haben wir nie gut ausgesehen.“ Tatsächlich gingen drei der letzten vier Spiele an die Remscheider, das letzte Duell im März auf dem Rader Kollenberg endete mit einem 2:2.

Bei Ayyildiz entscheidet sich allerdings erst kurzfristig, wen Springob aufbieten kann. Zwar sei nur noch ein Spieler Corona-positiv, die fünf anderen, wegen denen das Spiel beim ASV Mettmann (für kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr neu angesetzt) am vergangenen Sonntag ausgefallen war, hätten aber weiter mit Symptomen zu kämpfen. Klar ist davon unabhängig: Bedri Mehmeti (Urlaub), Muhammed Akbulut und Nevzat Aktas (beide verletzt) fehlen. Springob glaubt: „Das Spiel wird nicht über das Fußballerische entschieden.“

Kosanovic gibt bei seiner Rückkehr zum Honsberg ein klares Ziel aus: „Wir müssen möglichst lange ohne Gegentor bleiben.“ Dies war beim 1:2 gegen den TSV zuletzt eher weniger gut gelungen. Da schlug es nach 35 Sekunden zum ersten Mal ein. . . Ohne Fatih Yamak (Urlaub), Berkay Colak, Niklas Brocksieper (beide beruflich verhindert) und Philipp Andreas (nach Gelb-Rot), dafür aber wieder mit Joel Schneider und Lucas Rogowski hofft der Rader Coach auf Fortschritte: „Wir können besser spielen, rufen es aber noch nicht ab.“

Bezirksliga: BV Burscheid – SSV Berghausen (So., 15 Uhr, Griesberg). Noch immer steht beim BVB die Null. Allerdings nicht da, wo Trainer Yakup Karakus sie gerne hätte. „Was wir für Tore kassieren, ist wirklich krass“, blickt er kopfschüttelnd auf 14 Gegentreffer nach drei Spielen. Und eben auch auf nicht einen einzigen Zähler, die der Aufsteiger einfahren konnte. „Wir arbeiten aber dran“, gibt sich der Coach kämpferisch. Zumal er um die durchwachsene Vorbereitung und weiterhin viele fehlende Leistungsträger weiß. Wie Blerim Kastrati, Soufian Amiri (beide Urlaub), Hausser Garmini und Serkan Özkan (beide verletzt). Bei Said Amarnis besteht noch Hoffnung. Sivan Celik ist wieder dabei.

Bezirksliga: Dabringhauser TV – TSV Ronsdorf (So., 15.15 Uhr, Höferhof). Mit drei Siegen und 12:2-Toren sind die Wuppertaler bärenstark gestartet. „Ich glaube aber, dass die bei aller Qualität für uns schlagbar sind“, sagt DTV-Trainer Patrick Grün. Voraussetzung dafür ist aber, dass seine bei einem Punkt stehende Mannschaft (mindestens) das erste Saisontor erzielt. „Wir müssen effektiver werden“, fordert der Coach, der Dennis Dossmann (für fünf Spiele bis einschließlich 18. September gesperrt), Eray Yilmaz, Natale Gargiullo, Fadel Allouch (alle verletzt) und Cemal Öztürk (Urlaub) ersetzen muss.

Bezirksliga: SV Bayer Wuppertal – SSV Bergisch Born (So., 15.30 Uhr). Die noch ungeschlagenen Borner peilen den nächsten Dreier an, um weiter ganz oben mitzumischen. „Einen Ausrutscher wie bei Ayyildiz sollten wir uns nicht noch einmal erlauben“, sagt Trainer Tim Janowski, der aber großen Respekt vor der jungen Wuppertaler Mannschaft hat. Diese bestehe zum Teil aus früheren WSV-Jugendspielern – wie Jannis Kilz (Sohn von Axel Kilz) oder dem Remscheider Luca Fischer, der vom Hastener TV zu Bayer gewechselt ist. Der SSV hofft auf den Einsatz von Nick Salpetro, der Wadenprobleme hat. Sicher nicht dabei sind die Kurz-Urlauber Nico Postic, Dennis Rauchhaus und Fynn Mueller. Letztgenannter zieht dem Auswärtsspiel im Bayer-Sportpark etwas Rockigeres vor: ein Rammstein-Konzert in New York.

Kreisebene

Zum Abschluss der ersten Kreispokalrunde setzten sich die Favoriten durch. Der SC 08 Rade gewann durch Tore von Max Finkensieper (2), Yannik Korselt, Fynn Schneider, Dennis Berke, Till Kalkuhl und Titus Hoffmann 7:2 (4:0) bei A-Kreisligist TG Hilgen. Arlind Sejfullahu und Megim Hasani waren für die Gastgeber erfolgreich. Noch deutlicher machten es die Borner mit einem 12:1 (3:0) bei Türkiyemspor. Überragender Mann war Philip Folkerts, der viermal einnetzte und zweimal vorlegte. Außerdem trafen Vincenzo Graziano (3), Carmelo Salpetro (2), Luca Postic, Jannic Kilter und Sean Soares für den SSV sowie Semir Hot für den B-Kreisligisten. In der Kreisliga A gab´s zudem ein Nachholspiel: Die TS Struck schlugen die 1. Spvg. am Neuenhof mit 5:0 (4:0). Tore: Ahmet Adibelli, Ertugrul Hacisalihoglu, Marvin Zipperling, Khalaf Khalaf und Sinan Ceyhan.

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