Radsport

Das wird schön: Bergische Jungs biken in der Rhön

Die Bergischen Jungs: Jürgen Weile, Thomas Schad, Thomas Merten, Hans Etterer, Jürgen Kuhlmann, Dieter Kopp, Carsten Hausmann und Torsten Meißner (v.l.). Peter Lange fehlt auf dem Bild. Foto: BJ
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Die Bergischen Jungs: Jürgen Weile, Thomas Schad, Thomas Merten, Hans Etterer, Jürgen Kuhlmann, Dieter Kopp, Carsten Hausmann und Torsten Meißner (v.l.). Peter Lange fehlt auf dem Bild.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Radsportler aus Remscheid gewähren Einblick in ihre nächsten sportlichen Vorhaben.

Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt war ein Höhepunkt gewesen. Man hatte den „Bergischen Jungs“, wie sie sich nennen, deutlich angemerkt, dass ihnen die Würdigung im Remscheider Rathaus vor wenigen Tagen gutgetan hat. Angemessen war sie ohnehin. An ein Karriereende denken die Männer, alle im Alter von Mitte 50 bis Mitte 70, noch längst nicht. Im Gegenteil: Die Planungen schreiten voran bei den Ausdauersportlern, die jährlich eine große gemeinsame Tour absolvieren, Gebirge und Mittelgebirge unsicher machen. Höhepunkt war die Alpenüberquerung zum „25. Geburtstag“ vor zwei Jahren gewesen. Man hatte sich sogar einen Guide geleistet. Sie hat die Sportler, die überwiegend früher bärenstarke Laufsportler waren und es zum Teil auch heute noch sind, noch enger zusammengeschweißt. Sie sind ein echtes Team, längst sind Freundschaften entstanden. Sehr enge sogar.

2021 wurde der Bayerische Wald unsicher gemacht. Ausgangspunkt war St. Englmar. 360 Kilometer kamen zusammen – in Verbindung mit erstaunlichen 8100 Höhenmetern. Wer kann, der kann . . .

Und was hat man für 2022 geplant? Diesmal soll es die Rhön sein. Ursprünglich sollte es für die Bergischen Jungs das Riesengebirge werden. Buchungsprobleme sorgten aber dafür, dass man umplanen musste. Jetzt freuen sich die Remscheider halt auf die Region, die das Grenzgebiet zwischen Bayern, Hessen und Thüringen bildet. Damit nicht genug: Um dann die gewohnte Leistungsfähigkeit in die Pedale zu bringen, wird man vorher noch auf die Nordhelle radeln.

Sie machen sich in einer neuen Optik auf den Weg

Ein Wahnsinnsteam, das sich fortan in einem neuen Rennlook auf den Weg machen wird. Es passt ideal, dass mit Thomas Merten einer der Fahrer gleichzeitig auch der alte und neue Sponsor ist. Er stellte den Bergischen Jungs und damit auch sich selbst neue Rad-Trikots zur Verfügung, welche eine gute Werbefläche für seine Firma tp. teppich.parkett partner bilden.

„Wir haben damit direkt eine zügige Fahrt durch Feld, Wald und Flur absolviert“, berichte Carsten Hausmann. Wenig überraschend: Die neuen Trikots haben der ersten „Material-Testfahrt“ bestens standgehalten. So freuen sich alle Beteiligten auf das, was da noch kommt. Das sind Thomas Schad, Thomas Merten, Hans Etterer, Jürgen Kuhlmann, Dieter Kopp, Carsten Hausmann, Torsten Meißner, Jürgen Weile und Peter Lange.

Im Laufe der Jahre hat sich die Besetzung immer mal ein wenig verändert. Zu den „Ersttätern“ 1996 hatten unter anderem auch Gerd Althaus und Robert Tögel gehört. Später kamen zum Beispiel auch Rolf Mottmann, Volkmar Nehmert und Markus Eschweiler dazu. Allesamt großartige Ausdauersportler. Aktuell besteht der Kreis der Bergischen Jungs aus neun Fahrern, alle auf einem ähnlich starken Leistungsniveau. Wie sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Wir haben in unserer Stadt Sportarten, die eine Marke sind.“ Das Mountainbiken gehört dazu.

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