Fußball

SG Hackenberg: Das Überleben ist nach langem Kampf gesichert

Beate Wagemann und Joachim Weber beim Besuch in der RGA-Redaktion.
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Beate Wagemann und Joachim Weber beim Besuch in der RGA-Redaktion.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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Die SG Hackenberg hat bereits mit den Planungen für das internationale Pfingstturnier 2022 begonnen.

In diesem und im vergangenen Jahr waren ihnen die Hände gebunden. Das internationale Turnier für Nachwuchsmannschaften war am Pfingstwochenende der Pandemie zum Opfer gefallen. Anfang Juni nächsten Jahres soll die Traditionsveranstaltung der SG Hackenberg aber wieder über die Bühne gehen. „Die Anträge bei der Stadtverwaltung sind eingereicht“, berichtet SGH-Geschäftsführerin Beate Wagemann. „Und die ersten Anmeldungen liegen bereits vor“, ergänzt der SGH-Vorsitzende Joachim Weber.

Für die Durchführung der Großveranstaltung liegen indes zwei Pläne in der Schublade. Allerdings nehmen dies die Verantwortlichen gerne in Kauf. In welchem Rahmen das Turnier stattfinden kann, hängt davon ab, wann die Arbeiten für den Bau des neuen Kunstrasens beginnen. „Wir hoffen, dass es im Frühjahr losgehen kann“, sagt Wagemann. Und wenn alles gut läuft, könnte die Anlage dann zum Saisonbeginn 2022/23 fertig sein.

Nach der erneuten Diskussion gibt es weitere 19 Abmeldungen

Damit ist nach einem jahrzehntelangen Kampf um den Kunstrasen das Überleben des Vereins im Osten Lenneps gesichert. Denn wie sehr das am seidenen Faden hing, wurde erst wieder vor einigen Wochen deutlich geworden. Da hatte die CDU noch einmal zu bedenken gegeben, dass beim Umbau der Anlage die Leichtathleten auf der Strecke bleiben würden, da es keine 400-Meter-Laufbahn gäbe. Mittlerweile ist ein Kompromiss gefunden worden, der eine 200-Meter-Bahn beinhaltet. „Aber allein die erneute Diskussion hat uns 19 Abmeldungen im Jugendbereich gekostet. Wir mussten unsere B-Junioren abmelden“, erklärt ein immer noch verärgerter Joachim Weber.

Doch ab sofort blicken alle Beteiligten optimistisch in die Zukunft. Zumal in der aktuellen Saison auch die 1. Mannschaft in der Kreisliga eine starke Rolle spielt. „Bastian Weyer hat als Trainer eine gute Vorarbeit geleistet. Die führt Matthias Winkler, der seit Januar im Amt ist, jetzt perfekt weiter. Die sportlichen Erfolge sind da, und auch die Stimmung ist prima“, lobt Weber.

All dies dürfte auch auf der Jahreshauptversammlung (5. November, 18.30 Uhr, Halle Hackenberg) ein Thema sein. Außerdem stellt sich dann der komplette Vorstand der Wiederwahl.

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