Mein Blick auf die Woche im Sport in Remscheid

Das ist eine Unterstützung, die Sinn macht

andreas.dach@rga.de
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Rollhockey braucht mehr Anerkennung, ist sich RGA-Sportredakteur Andreas Dach sicher. Denn ohne die gibt es keine finanzielle Unterstützung. Und die können die Spieler der IGR gut gebrauchen, wenn sie auf Topniveau wie nun bei der WM in Argentinien spielen wollen.

Rollhockey hat es bislang als Sportart nicht zu den Olympischen Spielen geschafft. Bei den World Games ist diese rasante Sportart auch (noch) nicht vertreten. Ob sich daran in absehbarer Zeit einmal etwas ändern wird, lässt sich nicht seriös beantworten. Dabei ist unbestritten, dass Rollhockey auf diesen Ebenen eine Daseinsberechtigung hätte.

Solange das nicht der Fall ist, gibt es keine Unterstützung durch den Deutschen Olympischen Sportbund. Und auch nicht durch das Bundesministerium. Was bedeutet, dass bei großen internationalen Wettbewerben wie der Welt- oder der Europameisterschaft ein Mitwirken Deutschlands ohne die Eigenleistung von Sportlerinnen und Sportlern nicht gewährleistet wäre. Der Rollhockeyverband alleine ist nicht in der Lage, die anfallenden Kosten zu stemmen.

Im November findet die WM in Argentinien statt. Nicht gerade um die Ecke. Was bedeutet, dass jeder deutsche Teilnehmer einen Eigenanteil von 450 Euro für Reisekosten, Unterkunft etc. leisten muss. Ein ordentlicher Batzen Geld. Für manch einen vielleicht kein größeres Problem, für andere schon.

Bei der Möglichkeit, den Eigenanteil zu verringern, sind die Verantwortlichen auf die Crowd-Funding-Plattform einer Automarke gestoßen, haben darauf das Projekt „Rollhockey-WM 2022“ gegründet und sich vorgenommen, 11 000 Euro zu sammeln. Das wird gut angenommen, wie ein Zwischenergebnis zeigt. Etwa 50 Unterstützer haben bereits 55 Prozent der Summe geschafft. Geholfen werden kann in jeder Größenordnung, und die Aktion läuft noch ein paar Tage. So hoffen alle, dass das Ziel erreicht wird. Nur dann wird die Summe zur Nutzung ausgeschüttet. Falls das Projektziel nicht erreicht wird, bekommen alle Unterstützer ihr Geld zurückerstattet.

Sicher gut angelegte Euros. Für eine vernachlässigte Sportart. Und vor allem auch für Aktive der IGR, die den Namen der Stadt hinaus in die weite Sportwelt tragen.

TOP Neue Deutsche Meister aus dem Bergischen Land. Wie Boxer Timo Rost und Judoka Carolin Scheida.

FLOP Der Abwärtstrend beim Wuppertaler SV ist besorgniserregend. In der Fußball-Regionalliga geht für den WSV gerade nicht wirklich etwas.

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