Fußball

Das Derby verspricht Hochspannung

Marvin Dattner (DTV, l.) und Marius Suchanoff (Dhünn) kämpfen am Sonntag um immens wichtige Punkte.
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Marvin Dattner (DTV, l.) und Marius Suchanoff (Dhünn) kämpfen am Sonntag um immens wichtige Punkte.
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Fußball-Bezirksliga: DTV empfängt am drittletzten Spieltag Dhünn, auch SCA und VfB spielen zu Hause.

Von Fabian Herzog

Gruppe 2: Dabringhauser TV – SSV Dhünn (So., 15.15 Uhr, Höferhof). Am drittletzten Spieltag kann die Derby-Voraussetzung kaum brisanter sein. Mit einem Sieg könnte der DTV den Abstieg des Lokalrivalen theoretisch schon besiegeln, andererseits würden die Dhünner den Ortsnachbarn mit einem Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal so richtig in die Bredouille bringen. Entsprechende Hochspannung ist angesagt.

Rein tabellarisch liegt der Vorteil in Dabringhausen. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den SSV, allerdings konnten von den elf Partien in diesem Jahr nur die gegen die längst abgestiegenen Konkurrenten Wersten und Britannia Solingen gewonnen werden. „Es geht darum, die Nerven zu behalten“, sagt DTV-Trainer Patrick Grün vor dem Derby, in dem er den gelb-rot-gesperrten Ahmed Öztürk ersetzen muss. Die lange vermissten Yusuf Kaya und Mauri Lo Pinto trainieren zwar wieder, dürften aber noch keine Option darstellen.

Grüns Gegenüber Kristian Fischer ist froh, die 6,7 Kilometer zum Höferhof „mit voller Kapelle“ zurücklegen zu können. Heißt: Dennis Schmidt, Leo Funke und Robin Dag-Bührmann haben ihre Sperren taktisch klug am vergangenen Wochenende abgesessen, auch Sven-Falk Giersch ist wieder an Bord. Zuletzt feierte außerdem Marius Suchanoff sein Comeback. „Ich sehe uns aufgrund der letzten Ergebnisse im Vorteil“, sagt Fischer. Das Hinspiel ging mit 2:1 an den DTV.

Gruppe 3: SC Ayyildiz – DJK Union Frintrop (So., 15 Uhr). Mit zwei Siegen in Folge haben die Remscheider Selbstvertrauen getankt und möchten dies gegen den längst feststehenden Meister unter Beweis stellen. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagt Co-Trainer Fazli Kursuncu und hofft: „Ein Punkt würde uns im Kampf gegen den Abstieg schon weiterhelfen.“ Ömer Akyüz ist zurück im Kader, Yigit Özer, Marc Ostermann (beide Urlaub) und Gian Luca Santos Latina (Sprunggelenk) fehlen. Ob Kapitän Recep Kalkavans spielen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Gruppe 3: SC Werden-Heidhausen – SC 08 Rade (So., 15 Uhr). Beim Tabellenzweiten dürften die Trauben für Nullacht hoch hängen. Doch der weiterhin akut abstiegsgefährdeten Truppe von Zdenko Kosanovic ist in dieser Saison ja fast alles zuzutrauen.

Gruppe 3: VfB Marathon – ASV Mettmann (So., 15 Uhr, Reinshagen). 19 ihrer 27 Punkte haben die Remscheider zu Hause geholt. Klar, dass sie sich auch gegen den spielstarken Tabellensechsten, für den es im Saisonendspurt aber um nichts mehr geht, etwas ausrechnen. „Wir sind in Reinshagen eine Macht, wollen den nächsten Heimsieg feiern und wissen, dass wir das auch können“, sagt Spielertrainer Dominik Müller. Fabian Heinrich (Urlaub) und Nico Pasold (Arbeit) stehen ihm nicht zur Verfügung. Dafür aber wieder David Lopez Aragon (nach Gelb-Sperre) und auch die beiden A-Jugendlichen Mats zur Nieden und Morice-Lucien Küthe, die zuletzt ihr Senioren-Debüt feiern durften. Für die neue Saison stehen die ersten beiden Zugänge fest: Vom A-Kreisligisten TS Struck kommen Torwart Ivan Maras und Linksverteidiger Fabian Trautvetter.

Nachholspiel

Mit 2:7 (2:1) kam der VfB Marathon bei Meister DJK Adler Frintrop unter die Räder. „Wir haben aber ein geiles Spiel gemacht“, lobte Trainer Dominik Müller, dessen Team durch Natale Gargiullo (12.) und Daniel Lopez Aragon (40.) 2:0 führte und bis zur 72. Minute ein 2:2 hielt. „Dann haben wir Marathon-typisch eben nicht nur 2:3 verloren.“

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