Stadion am Zoo

DFB-Pokal: WSV ärgert den VfL Bochum bis in die Verlängerung

Das 1:0! Und Torjubel beim WSV vor der Fantribüne des VfL Bochum.Foto: Dach
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Das 1:0! Und Torjubel beim WSV vor der Fantribüne des VfL Bochum.
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Fußball: Regionalligist Wuppertaler SV sorgt für ein spannendes Spiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum. Peter Neururer: An dieser Leistung muss sich der WSV jetzt messen lassen.

Von Andreas Dach

Wuppertal. Knapp 5000 Zuschauer durften der Pokalbegegnung im Zoo-Stadion beiwohnen. Verdient gehabt hätte der Westschlager auch 10.000 oder 15.000 Fans auf den Rängen. Gestaltete sich das Aufeinandertreffen zwischen dem Wuppertaler SV und dem VfL Bochum beim 1:2 (1:1, 1:0) nach Verlängerung in der ersten Runde des DFB-Pokals doch deutlich spannender als man dies im Vorfeld für möglich gehalten hatte.

Drei Klassen trennen die beiden Teams – wirklich feststellen ließ sich das in kaum einer Phase des Spiels. Vor allem im ersten Abschnitt war der WSV die bessere Mannschaft, führte durch den Treffer von Semir Saric (23.) beim Seitenwechsel hochverdient.

„Um wirklich fest an einen Erfolg glauben zu können, hätten wir zu dem Zeitpunkt mit 2:0 die Nase vorne haben müssen“, erklärte später ein realistischer Peter Neururer. Möglich wäre es gewesen. Das WSV-Vorstandsmitglied weiter: „An dieser Leistung werden wir uns in der Regionalliga nun messen lassen müssen.“

Erst als „der Tank allmählich leerer wurde“ (so nannte es WSV-Torhüter Sebastian Patzler) wurde der Bundesliga-Aufsteiger gegen den Regionalligisten dominanter. Simon Zoller nutzte eine Unachtsamkeit der Deckung zum Ausgleich (1:1, 53.), weitere Großchancen vergaben die Bochumer zum Teil kläglich.

Gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber brauchte es schließlich eine Verlängerung, um das Match durch den Treffer von Robert Tesche (1:2, 111.) auf Sieg für den VfL zu stellen.

Dem WSV blieb nur Anerkennung und langanhaltender Applaus von den Rängen beim Gang in die Kabine.

Ob die Borner Delegation um Carlos Dantas und Tim Janowski oder die einstigen FCR-Funktionäre/Unterstützer mit Heiner Düssel und Leo Schönhals dann auch kräftig in die Hände klatschten, ist nicht bekannt. Sie schauten sich jedenfalls interessiert das Spiel an.
Dazu auch: WSV: Verlorener Sohn ist wieder da

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