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Es sind solche Momente, in denen der Sport völlig in den Hintergrund rückt.

Von Andreas Dach

Selbst in einem Millionengeschäft, wie es der Handball in der stärksten Liga der Welt ist. Als bei der Bundesliga-Partie zwischen dem Bergischen HC und der HSG Wetzlar nach 51 Minuten vorzeitig Schluss ist, weil auf der Tribüne ein zusammengebrochener Fan reanimiert werden muss, spricht niemand mehr über Tore, Punkte, Meisterschaft und Live-Übertragung im TV. Zunächst einmal: Kompliment an alle Anwesenden in der Wuppertaler Uni-Halle. An die, die spontan und lautstark um Hilfe gerufen haben. An die, die über viele Minuten hinweg aufopferungsvoll Hilfe geleistet haben. An die beiden Vereine, die sich spontan einig waren, die Begegnung abzubrechen. Und an die Zuschauer, die schnell, besonnen und schweigend die Halle verlassen haben. Nur so war es möglich, dem in größte Not geratenen Handballfan in seinem Überlebenskampf einen pietätvollen und würdigen Rahmen zu geben. Da glotzte niemand, da gaffte keiner, da behinderte niemand die intensiven Rettungsmaßnahmen. Alle spürten: Es geht um ein Menschenleben. Das war ganz stark.

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