Handball

Corona: Rader-Frauen müssen Topspiel absagen

Die neuen Aufwärmshirts, mit denen die Handballerinnen der HSG Radevormwald/Herbeck gegen den russischen Angriff in der Ukraine protestieren, mussten am Samstag im Schrank bleiben. Foto: HSG
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Die neuen Aufwärmshirts, mit denen die Handballerinnen der HSG Radevormwald/Herbeck gegen den russischen Angriff in der Ukraine protestieren, mussten am Samstag im Schrank bleiben.

Handball-Oberliga und -Verbandsliga.

Oberliga: Adler Königshof – Bergische Panther 27:21 (10:10). Beim Tabellendritten kassierten die Panther eine Niederlage, die sie sich selbst zuzuschreiben hatten. „Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, fand Trainer Marc Egger, der sich enttäuscht zeigte und die Einstellung seiner Spielerinnen speziell in Sachen Rückwärtsbewegung scharf kritisierte: „Wir reden immer viel, aber tun zu wenig.“ In der ersten Halbzeit hatte Denise Hock die Gäste mit zahlreichen Paraden im Spiel gehalten, sodass diese den misslungenen Start (1:4) und die technischen Unzulänglichkeiten kompensieren konnten. Nach dem Seitenwechsel gelang das dann nicht mehr.

Tore: Wortmann (5/2), Rath (4/2), van Nooy (3), Ern, Pfeiffer, P. Schmitz (je 2), Völkel, A. Schmitz, Sahbaz (je 1).

Verbandsliga: HSG Rade/Herbeck – SSG Wuppertal abgesagt. Bei den Raderinnen hat der Coronavirus wieder Einzug gehalten. Aus diesem Grund musste am Samstagvormittag das Spitzenspiel des Primus gegen den Tabellenzweiten kurzfristig abgesagt werden. Einen Termin für eine Neuauflage gibt es noch nicht. Damit haben die Bergstädterinnen nun wieder drei Spiele, die in den nächsten Wochen nachgeholt werden müssen.

Verbandsliga: Wald-Merscheider TV – Wermelskirchener TV 30:24 (16:11). Ausgerechnet beim Erzrivalen der vergangenen Jahre und auch noch bei einem potenziellen Konkurrenten im Abstiegskampf leisteten sich die Wermelskirchenerinnen einen komplett verkorksten Nachmittag. Der fing mit einem 0:4-Rückstand (4.) schon denkbar schlecht an und wurde mit unzähligen technischen Fehlern über die gesamte Distanz fortgeführt. „Ein gebrauchter Tag“, konstatierte Trainer Oliver Elitzke. „Und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt gegen einen ungünstigen Gegner.“

Tore: Hartenstein (6/1), Bersau (5), Schneider (3/1), Jennrich, Faßbender, Schirrmacher (je 2), Loureiro Marques, Schriever, Zuch, Vila Nova Vital (je 1). -fab/pk-

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