Handball

Corona nimmt Einfluss auf letzten Spieltag

Sie können sich die Hand reichen: Für die Trainer Roman Warland (Rade/Herbeck, l.) und Alexander Zapf (HGR) wird die Winterpause gezwungenermaßen vorzeitig eingeläutet. Foto: Michael Sieber
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Sie können sich die Hand reichen: Für die Trainer Roman Warland (Rade/Herbeck, l.) und Alexander Zapf (HGR) wird die Winterpause gezwungenermaßen vorzeitig eingeläutet.
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HGR geht in der Regionalliga vorzeitig in die Winterpause – In der Landesliga fällt Rade gegen ATV aus.

Von Andreas Dach und Lars Hepp

Regionalliga: Erwartungsgemäß auf das neue Jahr verschoben wird die für Samstag angesetzte Partie zwischen dem HC Gelpe-Strombach und der HG Remscheid. „Wir haben der Bitte des Gegners entsprochen, um kein Risiko einzugehen“, sagt HGR-Coach Alexander Zapf. Nach einigen Coronafällen sind die Oberbergischen derzeit kaum wettbewerbsfähig und baten deshalb um Verlegung. So war das Training am Dienstagabend das letzte im Jahr 2021 für die HGR, welche die Einheit mit Pizza und Bier ausklingen ließ. In der ersten Januar-Woche bittet Zapf sein Team zum Athletiktraining. Auch ein Testspielgegner soll gefunden werden. Schon am 14. Januar wird die Saison freitags mit dem Heimspiel gegen die SG Langenfeld fortgesetzt.

Verbandsliga: Für die Bergischen Panther II klingt das Wettkampfjahr am Sonntag um 17 Uhr mit dem Heimspiel in der Max-Siebold-Halle gegen den TB Wülfrath aus. Ganz klar: Man möchte mit einem guten Gefühl in die darauf folgende Pause gehen. Und mit einem Sieg noch näher an die Spitze rücken: Trainer Erwin Reinacher sagt: „Das wäre Gold wert.“ Zumal sich die (noch) vor den Panthern rangierenden Teams der SG Langenfeld II und des TuS Lintorf im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen.

Der TBW wird zu großen Teilen von seiner Emotionalität getragen, darf nicht unterschätzt werden. „Dass Wülfrath zuletzt ein paar Federn gelassen hat, heißt nichts“, findet Reinacher. Karol Zechmeister und Ben Vornehm (Handgelenk gebrochen) stehen nicht zur Verfügung. Dafür könnten Sebi Kotthaus und Lukas Schneider nach ihrer Verletzungspause Optionen werden. Reinacher: „Wir führen sie behutsam ran.“

Landesliga: Nichts wird es mit dem ewig jungen Nachbarschaftsduell zwischen der HSG Radevormwald/Herbeck und dem ATV Hückeswagen, das am Samstag um 18 Uhr stattfinden sollte. Grund dafür sind die aufgetretenen Corona-Fälle beim ATV. Ein Nachholtermin wurde noch nicht konkretisiert. „Wir werden eine faire Lösung finden“, blickt HSG-Trainer Roman Warland schon voraus. Jetzt will man am Samstag die HSG-Frauen anfeuern und anschließend die Weihnachtsfeier zelebrieren. Drei weitere Partien mit Teams unseres Verbreitungsgebiets finden hingegen statt.

Bergische Panther III – DJK Unitas Haan II (Sa., 16.30 Uhr, Schulberghalle). Mit einem positiven Punktekonto wollen die Panther-Handballer in die Weihnachtspause gehen. Im Duell mit dem Tabellennachbarn rechnen sich die Schützlinge von Trainer Boris Komuczki einiges aus. „Bei uns sieht es in personeller Hinsicht wieder besser aus, und gerade der Sieg im letzten Spiel sollte uns entsprechenden Auftrieb verleihen“, meint Co-Trainer Timo Adams. Erfreulich ist die Rückkehr von Rückraumspieler Daniel Blum ins Mannschaftstraining, für ein Comeback wird es aber wohl noch nicht reichen. Moritz Gwosdz und Moritz Theisen fallen weiterhin aus, dazu hat sich Martin Tobolski noch leicht an der Leiste verletzt.

Vohwinkeler STV – Wermelskirchener TV (Sa., 18 Uhr). Zuletzt gegen den WMTV blieb der WTV einiges schuldig, Trainer Jacek Krajnik ärgerte sich vor allem über die fehlende Bereitschaft. „Ich erwarte eine Antwort der Mannschaft und dass wir diesmal wieder den Kampf annehmen“, sagt der Coach. Bis auf die noch längere Zeit fehlenden Joscha Saalmann und Felix Wirths stehen jetzt wieder alle Akteure für einen Einsatz bereit. „Natürlich gehen wir gegen die Wuppertaler als klarer Außenseiter in das Spiel. In erster Linie wollen wir aber den letzten schwachen Eindruck wieder vergessen machen“, stellt der Übungsleiter heraus.

Wald-Merscheider TV – HG Remscheid II (Sa., 19.30 Uhr). In der Tabelle gehören die Klingenstädter dem unteren Drittel an, doch HGR-Trainer Fabian Flüß hat die Solinger nach wie vor auf der Rechnung. „Sie sind deutlich besser, als es die bisherigen Ergebnisse aussagen. Die verfügen über einen guten Rückraum sowie ein sicheres Kreisläuferspiel“, betont Flüß, der den Gegner gegen Rade/Herbeck beobachtet hat. In jedem Fall möchte sich die Remscheider Zweitvertretung mit einem Sieg aus dem Jahr verabschieden und sich in Position bringen für das Spitzenspiel mit dem Vohwinkeler STV. Bis auf den verletzten David Ruß stehen alle Akteure zur Verfügung.

Spielpause

Für Regionalliga, Verbands- und Landesliga gilt: Mitte Januar wird die Spielzeit fortgesetzt. Während die HGR in der obersten Liga schon freitags ran muss, spielen alle anderen samstags und sonntags.

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