Handball

Corona: Derby steht auf wackeligen Füßen

Die Hückeswagener wollen auch am Sonntagabend nach dem Derby gegen Radevormwald jubeln. Foto: Doro Siewert
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Die Hückeswagener wollen auch am Sonntagabend nach dem Derby gegen Radevormwald jubeln.

Landesliga: HGR II und WTV mit Heimspielen – Panther III wollen auswärts punkten.

Von Lars Hepp

ATV Hückeswagen – HSG Radevormwald/Herbeck (So., 19 Uhr, Brunsbachtal). In beiden Mannschaften gibt es aktuelle Corona-Fälle, und die Trainer der Teams wären nicht traurig über eine Verlegung gewesen. Aktuell findet die Begegnung am späten Sonntagabend aber noch statt. „Die Hückeswagener sind im Moment richtig gut drauf. Wir werden schon voll dagegenhalten müssen, um die Punkte mitzunehmen“, sagt HSG-Coach Volker Radermacher. Beim ATV ist nun jede Partie ein Endspiel. Mit neun Pluspunkten rennt die von Bernd Mettler trainierte Mannschaft dem Feld weiter hinterher. Doch die vergangenen Partien haben gezeigt, dass es noch durchaus berechtigte Hoffnung für die Hückeswagener gibt. „Wir wollen alles dafür tun, dass wir die Punkte holen und so weiter die Chance auf den Klassenerhalt haben“, betont Mettler.

HG Remscheid II – Wald-Merscheider TV (Sa., 17 Uhr, Neuenkamp). So langsam biegt die Meisterschaftsrunde auf die Zielgerade ein. „Wir wollen die Runde aber nicht austrudeln lassen, sondern noch mal kräftig punkten. Gerade die Heimspiele wollen wir positiv gestalten“, sagt Trainer Fabian Flüß, der lediglich auf den privat verhinderten Chris Pfeiffer verzichten muss. Im ersten Duell setzten sich die Remscheider klar mit 30:22 in Solingen durch, jetzt soll dieser Erfolg gegen den WMTV wiederholt werden. Laut Flüß spielt der Gegner einen seit Jahren bekannten Handball und seine Mannschaft wisse genau, was auf sie zukomme. „Wir dürfen uns einfach nicht zu viele Fehlwürfe erlauben und denen damit die Bälle praktisch schenken“, ergänzt der Coach.

Wermelskirchener TV – Vohwinkeler STV (Sa., 18.30 Uhr, Schwanen). Beim 30:27-Hinspielerfolg kurz vor Weihnachten lieferten die Wermelskirchener die mit Abstand beste Saisonleistung ab und entführten beim Aufstiegskandidaten in Wuppertal beide Punkte. Bei aktuell vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer TSV Aufderhöhe II haben die Vohwinkeler nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg, dürfen sich aus diesem Grund keinen Ausrutscher mehr erlauben. „Wir sind nur im Moment leider meilenweit von einer guten Verfassung entfernt. Ich hoffe, dass wenigstens die kämpferische Einstellung stimmen wird und wir die Begegnung so lange wie eben möglich offen gestalten können“, sagt Trainer Jacek Krajnik, der in personeller Hinsicht noch einige Fragezeichen wegen Corona-Erkrankungen sieht.

DJK Unitas Haan II – Bergische Panther III (So., 13.15 Uhr). Nach Minuspunkten belegt die 3. Mannschaft der Panther zusammen mit dem Vohwinkeler STV den zweiten Tabellenplatz hinter dem Spitzenreiter aus Aufderhöhe. Allerdings ist die Tabelle durch die zahlreichen Spielausfälle und Verlegungen noch extrem verzerrt. Somit reisen die Schützlinge um Trainer Boris Komuczki am Sonntag als Fünfter zum Neunten nach Haan und wollen dort die hervorragende Serie von 11:1-Punkten aus den letzten sechs Partien ausbauen. „Wir haben uns im Hinspiel ein unnötiges Unentschieden erlaubt. Das wollen wir jetzt besser machen“, betont Co-Trainer Timo Adams, der mit seinem „Chef“ weiter den gleichen Kader wie in den Vorwochen aufbieten kann.

Nachholspiele

Auch in der kommenden Wochen steht für zwei Teams wieder Nachholspiele auf dem Programm. Beide Partien finden am Donnerstag, 5. Mai, statt. Und beide Begegnungen werden um 20.30 Uhr angepfiffen. Der Wermelskirchener TV empfängt in der Schwanen-Halle den Ohligser TV. Die dritte Mannschaft der Bergischen Panther muss beim Vohwinkeler STV ran.

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