Skaterhockey

Colin Dehnke fiebert der EM entgegen

Colin Dehnke ist startklar für die Europameisterschaft.
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Colin Dehnke ist startklar für die Europameisterschaft.
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Der Remscheider ist für den finalen Kader der deutschen Skaterhockey-Nationalmannschaft nominiert.

Von Andreas Dach

Er hat sich seinen Traum erfüllt, Colin Dehnke ist in den finalen Kader der deutschen Skaterhockey-Nationalmannschaft berufen worden, die vom 4. bis 6. November in Duisburg an der Europameisterschaft teilnimmt. „Ein bisschen angespannt war ich schon, obwohl alles darauf hingedeutet hatte“, sagt der Remscheider. „Jetzt, da alles fix ist, freue ich mich einfach nur.“

Kann er auch, sollte er auch. Dehnkes Leistungskurve ist in den vergangenen Jahren stetig bergauf gegangen. Der 24-Jährige, der offensiv und defensiv spielen kann, lebt vor allem von seinem Tempo und seinem guten Gefühl fürs Spiel. So haben die beiden Bundestrainer Christian Keller und Carsten Lang nicht gezögert, als es jetzt um die Zusammenstellung des Kaders ging. Dehnke, der mit den Düsseldorf Rams in die Play-offs eingezogen war, gehört zu den Verteidigern und ist einziger Akteur aus der Landeshauptstadt, der es geschafft hat, mit zur Europameisterschaft zu fahren.

Bei den nahenden Titelkämpfen in der Duisburger Ducks-Arena gehört Deutschland neben der Schweiz zu den Favoriten auf den Titel. Dehnke hält mit seinen Vorstellungen nicht hinter dem Berg: „Wir wollen Europameister werden.“ Vor eigenem Publikum und mit einem starken Kader erscheint das nicht unmöglich. Weitere teilnehmende Teams sind Dänemark, Österreich und die Schweiz. Indien wird außerhalb der offiziellen Wertung an der EM teilnehmen, bei welcher jeder gegen jeden spielt.

Den Feinschliff will sich die deutsche Mannschaft am Wochenende des 29. und 30. Oktober bei einem Kurztrainingslager in Duisburg holen. Idealerweise in der Halle, in welcher auch die Titelkämpfe stattfinden. Unterzieht sich Dehnke bis dahin einem besonderen Vorbereitungsprogramm? Nein! „Durch die Play-offs bin ich bezüglich meiner Fitness ohnehin voll im Soll“, sagt er. Alleine ein paar zusätzliche Laufeinheiten hat der Industriekaufmann, der in Wuppertal berufstätig ist, auf der Agenda.

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