Die Woche im Sport

Bringt den ruckelnden Zug wieder aufs sichere Gleis

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Panther II und HSG haben noch alle Möglichkeiten, ihren großen Traum vom Aufstieg endlich zu realisieren, meint Andreas Dach, der Verantwortliche des RGA-Lokalsports. Aber es ist Zeit für ein Wachrütteln.

Wir erinnern uns: Zweimal waren die HSG Bergische Panther II und die HSG Radevormwald/Herbeck ganz nah dran am Aufstieg. Zweimal knallte ihnen Corona einen fetten Riegel vor die Türe. Mit Verbandsentscheiden und/oder vorzeitigem Saisonabbruch. Jetzt sind die Handballer in der Verbandsliga beziehungsweise der Landesliga dabei, wieder mal den Schritt nach oben zu tun. Und merken gerade: Es ist alles deutlich beschwerlicher geworden, fluppt nicht mehr so gut. Dabei haben sich die jeweiligen Kader kaum verändert. Pandemiefolgen also?

Um es an dieser Stelle klarzustellen: Panther II und HSG haben noch alle Möglichkeiten, ihren großen Traum endlich zu realisieren. Deshalb soll es sich hier nicht um einen Abgesang handeln. Stattdessen eher um ein Wachrütteln. Um ein Erinnern an das, was diese Mannschaften in den zurückliegenden 24 Monaten so stark gemacht hat. Neben der individuellen Klasse einzelner Akteure war das der unbedingte Zusammenhalt. Teamspirit sagt man neudeutsch dazu.

Schauen wir uns die Zweitvertretung der Panther an. Sie hat es schon seit jeher im Schatten der 1. Mannschaft nicht leicht, da diese viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Trotzdem hat sie konsequent ihr Ding durchgezogen, von einer starken Abwehr profitiert und zum Teil sehr attraktive Spiele am Schwanen und auswärts geboten. Jetzt bröckelt gerade alles ein wenig. Und damit ist nicht alleine die Defensive gemeint.

Auch bei der HSG herrschen nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen. Dass die exquisit besetzte Mannschaft in der noch jungen Spielzeit bei weitem noch nicht die Form der beiden vergangenen Jahre aufs Feld bringt, dürfte niemandem verborgen geblieben sein. Gründe gibt es genug. Angefangen beim Verletzungspech – ein langfristiger Ausfall von Spielertrainer Roman Warland wäre verheerend – bis hin zu urlaubsbedingtem oder anders begründetem Fehlen einzelner Akteure. Das können selbst Spitzenteams nicht mal eben so verkraften.

Worauf wir hinauswollen: Mensch, Männer, macht Euch nicht das kaputt, was ihr in den vergangenen Jahren mit viel Enthusiasmus und guter Arbeit auf den Weg gebracht habt. Es ist noch Zeit und Gelegenheit, den ruckelnden Zug auf ein sicheres Gleis zu bringen. An dessen Ende könnten Bahnhöfe mit den Namen Oberliga und Verbandsliga stehen. Ihr habt die Qualität. Nur: Von alleine fahren die Züge nicht.

TOP Teilnehmer aus Frankreich beim Zeitenwendelauf an diesem Wochenende.

FLOP Corona wird im Sport wieder mehr zum Gesprächsthema. Sehr unschön!

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