Rollhockey

Blick auf die Tabelle sorgt für Appetit

Auf die Wucht und die körperliche Präsenz eines Max Richter muss die IGR diesmal verzichten. Umso besser, dass viele talentierte junge Spieler auf ihre Chance lauern.
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Auf die Wucht und die körperliche Präsenz eines Max Richter muss die IGR diesmal verzichten. Umso besser, dass viele talentierte junge Spieler auf ihre Chance lauern.
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Männer und Frauen der IGR treffen in der Bundesliga auf Walsum.

Von Andreas Dach

Remscheid. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Nachzufragen bei Jonas Langenohl und Alexander Ober. Die beiden Spieler des Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid haben mit der Nationalmannschaft an einem Turnier in Spanien teilgenommen. Und waren deutlich später wieder zurück im Bergischen Land, als dies ursprünglich geplant war. Statt am Sonntagabend erst in der Nacht von Montag auf Dienstag. Ausgefallener Flug, deutlich später dann ein Umweg über Hamburg. Gepäck, das wiederum noch später in Düsseldorf landete. Ja, langweilig war es dem Torhüter und dem Feldspieler nicht.

Wird es auch am Samstag nicht. Dann steht in der Bundesliga das Spitzenspiel der IGR gegen die RESG Walsum an. Um 16 Uhr wird angepfiffen – und man darf davon ausgehen, dass es auf dem Weg in die Hackenberger Halle keine Probleme gibt . . .

Trainer Marcell Wienberg hat dem Duo einen trainingsfreien Abend spendiert. Den werden Langenohl und Ober gebraucht haben. Mit vereinten Kräften geht es jetzt gegen die Duisburger, deren Trainer Christopher Nusch nicht nur über das Reisechaos informiert ist, sondern auch über die sportlichen Qualitäten der (beiden) Remscheider. Er ist Co-Trainer der Nationalmannschaft.

Der Zweite empfängt den Ersten – und IGR-Trainer Marcell Wienberg hat einen klaren Plan: „Wir müssen die Walsumer stressen, damit sie die Lust am Spielen verlieren.“ Gut, dass Kapitän Yannick Peinke nach seinem Urlaub zurück ist. Das verleiht Sicherheit. Nicht dabei sind Torhüter Moritz Kreidewolf, der gerade Vater eines kleinen Mädchens geworden ist, und der beruflich verhinderte Max Richter.

Auch für die Frauen der IGR geht es in der Bundesliga gegen Walsum – gleich im Anschluss um 18 Uhr in Hackenberg. Beide Teams haben einmal gespielt und einmal gewonnen. Mit dem Begriff Topspiel sollte man zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison allerdings noch vorsichtig sein. Trainer Thomas Beck ist vor allem auf die Publikumsresonanz gespannt: „Mal sehen, wie viele Zuschauer nach dem Männerspiel noch bleiben, um uns anzufeuern.“ Aus seinem Team waren sogar vier Spielerinnen mit der Nationalmannschaft beim Turnier in Spanien. Auch sie haben eine regelrechte Rückreise-Odyssee hinter sich. Annika Zech erschien trotzdem am Montagabend beim Training, fiel unglücklich aufs Knie und droht auszufallen. Bei Saphira Giersch besteht ein Coronaverdacht. Abwarten, ob er sich bestätigt.

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