Handball

Bleckmann hinterlässt in ersten Wochen Eindruck

Er geht auch dorthin, wo es richtig wehtun kann: David Bleckmann hat sich bei den Bergischen Panthern schnell eingelebt und könnte in der neuen Saison ein wichtiger Faktor werden.
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Er geht auch dorthin, wo es richtig wehtun kann: David Bleckmann hat sich bei den Bergischen Panthern schnell eingelebt und könnte in der neuen Saison ein wichtiger Faktor werden.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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So tickt der neue Rückraumspieler des Drittligisten Bergische Panther.

Auch am zurückliegenden Wochenende gehörte er wieder zu den Besten auf dem Spielfeld. David Bleckmann bewegte sich beim dreitägigen Panther-Cup in den Reihen der Bergischen Panther als habe er noch nie für einen anderen Verein gespielt. Unübersehbar: Der Neuzugang, gekommen vom Drittligarivalen SG Schalksmühle/Halver, ist eine echte Verstärkung für die Mannschaft von Marcel Mutz. Schon jetzt – nach erst einigen Vorbereitungswochen und einigen wenigen Testspielen.

„Ich fühle mich wohl“, sagt der 24-Jährige dann auch. Und hätte das gar nicht tun müssen. Man spürt es förmlich bis hinauf auf die Tribüne. Bleckmann ist so etwas wie der perfekte Ergänzung zu Justus Ueberholz und Simon Schlösser. Alle drei sind ähnliche Spielertypen, können das Spiel schnell machen, sind stark im Eins gegen Eins und sicher im Abschluss. Dass Bleckmann diesmal überwiegend auf Halbrechts spielte und seine Sache (auch dort) gut machte, dürfte beruhigend für die Panther sein. Eine Option mehr für eine lange Saison. Wobei sich Bleckmann in erster Linie im linken Rückraum und in der Mitte sieht. Wenn aber etatmäßige Linkshänder wie Simon Wolter (kommt nach langer Verletzung langsam wieder ins Team zurück) und Henrik Heider (Urlaub) ausfallen, springt Bleckmann eben ein.

Was für ein Typ ist dieser geerdet wirkende Handballer? Zunächst einmal: ein sympathischer. Lebend in Velbert, Maschinenbau studierend in Wuppertal, Handball spielend in Hilgen. Dabei hat David Bleckmann trotz seiner noch jungen Jahre schon viel erlebt auf dem sportlichen Parkett. Schon als C-Jugendlicher hat er für TuSEM Essen gespielt, später im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahrs bei der SG Flensburg Handewitt: „Mit der 2. Mannschaft in der 3. Liga und bei den A-Junioren.“ Danach folgten vier Jahre in Schalksmühle, ehe er nun dem Lockruf der Panther folgte.

Schon vor vier Jahren hatte es Kontakt zu Frank Lorenzet gegeben. Seinerzeit war dieser noch in Diensten des Leichlinger TV gewesen. Damals konnte man sich nicht einigen. Jetzt sehr wohl. Bleckmann freut sich riesig auf die Saison („Besonders auf die Spiele gegen Schalksmühle“), sagt aber auch: „Ich muss zurzeit aufpassen, dass ich gerade nicht überpace.“ Dass er nicht zu viel will. Zuviel Tempo macht. Bleckmann will sich seine Kräfte gut einteilen. Er weiß, dass er bei den Panthern gebraucht wird. Auf unterschiedlichen Positionen. Und in der Fahrgemeinschaft, die er von Wuppertal aus immer mit den Blum-Brüdern Jan und Timo sowie Max Weiß bildet.

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