Blick über den Zaun

BHC wacht in Stuttgart viel zu spät auf und verliert

BHC-Torhüter Tomas Mrkva drehte in der Schlussphase mit einigen Paraden auf. So konnten die Gäste mit ihm als Rückhalt die Aufholjagd starten. Es sollte aber nicht mehr reichen. Foto: Mathias M. Lehmann
+
BHC-Torhüter Tomas Mrkva drehte in der Schlussphase mit einigen Paraden auf. So konnten die Gäste mit ihm als Rückhalt die Aufholjagd starten. Es sollte aber nicht mehr reichen.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
    schließen

Der VfL Gummersbach spielt am Montag, und der WSV gewinnt in Homberg.

Der jüngste Aufwärtstrend des Bergischen HC hat am Samstagabend ein Ende gefunden. Beim TVB Stuttgart setzte es in der Handball-Bundesliga eine ärgerliche 26:27 (12:15)-Niederlage. Als man nach knapp 50 Minuten mit 19:25 im Hintertreffen war, deutete nichts auf einen Punktgewinn oder sogar mehr hin. Durch eine offensive Deckung und einen siebten Feldspieler brachte man die Schwaben ins Straucheln und sich selbst auf 25:26 heran. Letztlich war man aber zu spät aufgewacht, das Happy End blieb aus. Erfolgreichster Torschütze war Linus Arnesson (8/3). Weiter geht es am kommenden Sonntag beim SC Magdeburg, das nächste Heimspiel hat der BHC am 10. März in der Klingenhalle gegen Hannover-Burgdorf.

Jeck am Rosenmontag? Klingt logisch, ist es zumindest im Fall des VfL Gummersbach aber nicht. An diesem Montag trägt der Handball-Zweitligist sein drittes Heimspiel in Folge aus, empfängt um 19 Uhr in der Schwalbe-Arena den TV Großwallstadt. Beim Duell der Altmeister wird sich der VfL sehr ungern an die zurückliegende Spielzeit erinnern – da nämlich bezog man gegen die Unterfranken eine Heimniederlage (28:29). Großwallstadt ist die einzige Mannschaft, welche den VfL in der 2. Bundesliga in der Schwalbe-Arena jemals bezwingen konnte. Daran erinnert man sich bei den Oberbergischen, wie den Worten von Rückraumspieler Julius Fanger zu entnehmen ist: „Wir haben noch eine ordentliche Portion Wut im Bauch.“ Und klar ist: Man will am Rosenmontag nicht schon einen Aschermittwoch erleben. Übrigens ist das Nachholspiel beim Dessau-Roßlauer HV 06 terminiert, das ursprünglich am 23. Februar stattfinden sollte, wegen diverser Coronafälle beim Gegner aber abgesagt werden musste. Nun trifft man am 25. April um 19 Uhr aufeinander.

Tief durchgeatmet haben dürfte Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV nach dem 2:0 (1:0)-Sieg beim VfB Homberg. Einerseits hatte man Chancen für vier, fünf oder mehr Treffer. Andererseits vergab der Gastgeber zwei Elfmeter. Einer ging übers Tor (46.), einen wehrte Torhüter Sebastian Patzler ab (90.+1). Für den WSV trafen Kevin Hagemann (33.) und Roman Prokoph (81.). Weiter geht es schon am Dienstag – um 19.30 Uhr im Niederrheinpokal-Achtelfinale beim Oberligisten SC Velbert. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. -ad-

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Der Nachwuchs reibt sich die Hände
Der Nachwuchs reibt sich die Hände
Der Nachwuchs reibt sich die Hände
Die Entscheidungen fallen auf dem Platz
Die Entscheidungen fallen auf dem Platz
Die Entscheidungen fallen auf dem Platz
Sportprogramm am Wochenende
Sportprogramm am Wochenende
Sportprogramm am Wochenende
Der Abschluss hat etwas Versöhnliches
Der Abschluss hat etwas Versöhnliches

Kommentare