Handball

BHC verliert erneut, WSV zeigt eine Gala

Tom Kare Nikolaisen musste bereits in der Anfangsphase mit Rot das Feld verlassen. Eine harte Entscheidung. Foto: Mathias M. Lehmann
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Tom Kare Nikolaisen musste bereits in der Anfangsphase mit Rot das Feld verlassen. Eine harte Entscheidung.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Der Bergische HC kehrte auch vom zweiten Auswärtsspiel in Folge mit leeren Händen zurück.

Bergisches Land. Auf die nicht unerwartete Niederlage in Kiel folgte eine 28:30 (15:17)-Pleite bei HBW Balingen-Weilstetten. Dort hatte sich die Mannschaft von Sebastian Hinze mehr ausgerechnet, musste aber bereits nach acht Minuten den Feldverweis von Tom Kare Nikolaisen hinnehmen.

Sein Rot war allerdings umstritten. Beim Stand von 28:28 (55.) schien alles möglich. Der BHC war allerdings in der Schlussphase im Angriff sehr unkreativ.

Auf dem Weg in die Bundesliga stellte auch der Tabellendritte ASV Hamm-Westfalen keinen Stolperstein für den Handball-Zweitligisten VfL Gummersbach dar. Im Spitzenspiel setzten sich die Oberbergischen mit 31:26 (11:12) durch, gewannen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verdient. Am Mittwoch muss der VfL erneut reisen – um 19.30 Uhr steht beim Tabellenzweiten Eintracht Hagen das nächste Spitzenspiel an.

Fast 50 Minuten lebten die Zweitliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath im DHB-Pokal ihren Traum, ärgerten mit dem Thüringer HC eines der besten deutschen Teams überhaupt. Letztlich verlor man mit 24:29 (14:14), durfte über die gezeigte Leistung aber mächtig stolz sein.

In dieser Form ist der Wuppertaler SV ein Titelkandidat in der Fußball-Regionalliga. Daran besteht nach dem imponierenden 5:0 (2:0)-Sieg gegen Alemannia Aachen kein Zweifel. „Wir bleiben demütig“, versuchte Trainer Björn Mehnert die immer mehr aufkommende Euphorie ein wenig zu dämpfen. Ob das angesichts einer solchen Leistung möglich ist? Auf schwer bespielbarem und tiefem Boden war der WSV den Gelb-Schwarzen in jeder Beziehung überlegen und traf durch Marco Königs (10.), Lion Schweers (19.), Felix Backszat (57.), Phillip Aboagye (80.) und Philipp Hanke (81.) zum Teil traumhaft. Verständlich, dass die Fans danach ein „Oh, wie ist das schön . . .“ anstimmten.

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