1. und 2. Handball-Bundesliga

BHC unterliegt in Berlin trotz einer Aufholjagd

Kreisläufer Max Darj könnte den BHC 2022 verlassen. Archivfoto: kk
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Kreisläufer Max Darj könnte den BHC 2022 verlassen.
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Blick über den Zaun: BHX verliert, VfL Gummersbach bleibt in der 2. Liga. Emir Kurtagic steigt auf, Tobias Schwolow steigt ab, Max Darj wechselt womöglich.

Von Peter Kuhlendahl

Einen packenden Kampf in der Bundeshauptstadt lieferten sich die Handballer des Bergischen HC am letzten Spieltag in der Handball-Bundesliga. Am Ende mussten sich die Schützlinge von BHC-Trainer Sebastian Hinze bei den Füchsen Berlin mit 27:29 (13:15) geschlagen geben. Damit endet für die Löwen eine denkwürdige Mammutsaison, in der das Team zwischenzeitlich auch wegen Corona-Fällen komplett in Quarantäne musste.

Die Partie in Berlin war in der ersten Halbzeit bis zur 20. Minute ausgeglichen. Dann setzten sich die Füchse zum ersten Mal ein wenig ab. Die Halbzeitführung bauten die Gastgeber aus, lagen nach 39 Minuten mit 22:16 in Front und schienen auf der Siegerstraße zu sein. Aber die Löwen kämpften, und Linus Arnesson glich sogar noch einmal zum 23:23 (51.). Zu mehr reichte es am Ende nicht. Personalie am Rande: BHC-Kreisläufer Max Darj scheint vor einem Wechsel nach Berlin zu stehen. Allerdings erst in einem Jahr. Die Vereine wollten dies (noch) nicht bestätigen.

Emir Kurtagic steigt in die 1. Bundesliga auf

Es war eh nur noch ein ganz dünner Aufstiegsstrohhalm. Doch der knickte am Samstagabend endgültig. Die Handballer des VfL Gummersbach landeten am letzten Spieltag in der 2. Bundesliga zwar einen 33:27 (16:14)-Erfolg beim TV Großwallstadt. Doch da der TuS Nettelstedt-Lübbecke zeitgleich mit 33:27 (13:10) gegen den TuS Ferndorf gewann, steigen die Westfalen als zweites Team neben dem HSV Hamburg in die 1. Liga auf. Übrigens mit dem früheren Gummersbacher Trainer und Wermelskirchener Spieler Emir Kurtagic als Coach.

Derweil ist mit Tobias Schwolow ein weiterer früherer Wermelskirchener aus der 2. Liga abgestiegen. Dem Wilhelmshavener HV wurde zum Verhängnis, dass er aufgrund seiner Insolvenz vier Punkte abgezogen bekam. Die 23:36 (12:19)-Pleite beim EHV Aue hatte nur noch statistischen Wert.

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