Handball

BHC kann nur 45 Minuten mithalten

Linus Arnesson erwischte im Abschluss einen völlig gebrauchten Tag. Der Schwede brachte einen von neun Versuchen im Tor unter. Foto: Kurt Kosler
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Der BHC unterlag den Füchsen Berlin. Linus Arnesson erwischte im Abschluss einen völlig gebrauchten Tag. Der Schwede brachte einen von neun Versuchen im Tor unter.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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Blick über den Zaun.

Zweites Spiel, erste Niederlage. Der Remscheider Markus Pütz, der am Donnerstagabend erneut Sebastian Hinze auf der Bank des Bergischen HC in der Handball-Bundesliga als Trainer vertrat, unterlag in der Wuppertaler Uni-Halle mit seinem Schützlingen den Füchsen aus Berlin mit 23:28 (12:10).

Dabei lagen die Löwen zur Pause noch mit zwei Toren in Front und hätten durchaus höher führen können. Im zweiten Abschnitt glichen die Gäste aber schnell aus. Der BHC fand vor 2113 Zuschauern zwar zunächst Antworten, aber nach 45 Minuten war der Faden im Angriff gerissen. „Das war ärgerlich. Uns fehlte im zweiten Abschnitt ein wenig der Mut“, sagte Pütz. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und setzten sich entscheidend ab.

VFL Gummersbach siegt

Einen Mittwochabend genau nach seinem Geschmack hat derweil der VfL Gummersbach erlebt. Der Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga hatte beim 39:26 (17:11)-Sieg über den HC Empor Rostock zum einen gar keine Mühe. Und als kurz nach der Schlusssirene dann auch noch die zeitgleichen Niederlagen der Verfolger HSG Nordhorn-Lingen (23:30 bei der SG BBM Bietigheim) und ASV Hamm-Westfalen (28:33 beim HC Elbflorenz) verkündet wurden, brandete unter den rund 2000 Fans in der Schwalbe-Arena noch einmal Jubel auf.

Sieben Punkte Vorsprung haben die Oberbergischen nun auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz. Und in den nun anstehenden Spielen an diesem Sonntag (17 Uhr) beim Tabellenvierten TuSEM Essen und am nächsten Freitag (19 Uhr) gegen den Dritten Hamm kann der Vorsprung bereits entscheidend ausgebaut werden.

Gegen die ersatzgeschwächten Gäste von der Ostsee hatte der VfL leichtes Spiel. Auch weil die Rostocker es über weite Strecken der Partie mit dem siebten Feldspieler versuchten und von dieser Taktik selbst dann nicht abwichen, als der Rückstand immer größer wurde. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte VfL-Coach Gudjon Valur Sigurdsson, dem die Umstände egal waren und der munter durchwechseln konnte.

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