Blick über den Zaun

BHC-Handballer feiern Remis wie ersten Sieg - mehr vom WSV und VfL Gummersbach

Mit Wucht und Entschlossenheit nahm sich David Schmidt den letzten Wurf und erzielte für den BHC den späten Ausgleich. Foto: Moritz Alex
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Mit Wucht und Entschlossenheit nahm sich David Schmidt den letzten Wurf und erzielte für den BHC den späten Ausgleich.

Wer beim Spiel des Wuppertaler SV in Fußball-Regionalliga patzte, wie Handball-Bundesligist BHC Moral bewies und wie der VfL Gummersbach am Wochenende kurzen Prozess gemacht hat.

-ad/fab- Die bislang starke Saison des Wuppertaler SV in der Fußball-Regionalliga lässt sich ganz eng auch mit Sebastian Patzler in Verbindung bringen. Der Torsteher ist eine Bank. Oder besser: war eine Bank. Beim 2:2 (1:0) des WSV beim SV Lippstadt unterliefen dem sonst so sicheren Patzler in der spannenden Schlussphase zwei Patzer.

Folge: Aus der 2:0-Führung, herausgeschossen durch Roman Prokoph (44.) und Durim Berisha (54.), wurde durch Tore des Gastgebers in der 87. Minute und der dritten Minute der Nachspielzeit noch der Ausgleich. Der WSV hatte nach Rot für Lion Schweers (48.) fast die komplette zweite Hälfte in Unterzahl bestritten.

Große Moral bewies Handball-Bundesligist Bergischer HC, der zwar weiterhin auf den ersten Sieg im Düsseldorfer PSD Bank Dome (vorher ISS) wartet, das 25:25 (13:13) gegen die Rhein-Neckar Löwen aber wie diesen feierte. Vor nur 2286 Zuschauern führte der BHC gegen den Meister von 2016 und 2017 zwar mit 12:10 (23.), lag nach der Pause aber auch schnell mit 14:17 (39.) zurück. Trainer Sebastian Hinze, der die Mannheimer in der nächsten Saison übernimmt, wählte in einer Auszeit deutliche Worte („Wir haben vorne wie hinten zu viel Blödsinn im Kopf“) und brachte die Bergischen in die Spur. David Schmidt glich Sekunden vor Schluss aus.

Kurzen Prozess machte der VfL Gummersbach in Liga zwei mit dem TSV Bayer Dormagen. Beim 28:18 (12:10) überrannte der Spitzenreiter seinen Gegner direkt nach der Pause, als er auf 18:10 wegzog und das zuvor enge Spiel so für sich entschied. Linksaußen Hakon Styrmisson (10/3) war bester Schütze.

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