Leichtathletik

Berlin, Berlin, Daniel Schmidt fährt nach Berlin

Die Remscheider Steffen Lange, Daniel Schmidt und Torsten Lange (v.l.) bei der Winterlaufserie in Köln-Porz. Foto: DS
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Die Remscheider Steffen Lange, Daniel Schmidt und Torsten Lange (v.l.) bei der Winterlaufserie in Köln-Porz.
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    VonAndreas Dach
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Einladungslauf in der Bundeshauptstadt gilt als große Auszeichnung für den Remscheider Läufer.

Seine Form wird besser. Von Woche zu Woche mehr. Noch im Herbst vergangenen Jahres hatte der für die LG Vulkaneifel startende Remscheider Daniel Schmidt beim Herbst-Lauf in Köln-Porz über 10 Kilometer große Atembeschwerden gehabt, war trotzdem in einer respektablen Zeit von 34:38 Minuten als Vierter ins Ziel gekommen. Schon beim Silvesterlauf in Reinshagen am letzten Tag des Jahres zeigte Schmidt eine deutliche Leistungssteigerung – trotz widriger Witterungsbedingungen. Er hielt den bärenstarken Daniel Lipus auf Distanz und gewann. Nun, beim zweiten Lauf der Winterlaufserie in Porz, wies der Mittel- und Langstreckler nach, dass im Jahr 2022 mit ihm zu rechnen sein wird. Er wurde in dem stark besetzten Feld Fünfter. Direkt hinter Klasse-Athleten aus Frankfurt und Leverkusen. Der Abstand zum Sieger betrug nur knapp 60 Sekunden. Nach 10 Kilometern zeigte die Uhr 32:36 Minuten an. Stark. Und Lust auf noch viel mehr machend.

Bereits am 20. Februar wird er Köln als erneute Standortbestimmung nutzen und über die identische Distanz ins Rennen gehen. Der erste wirkliche Höhepunkt des Jahres steht am 13. März an, wenn Daniel Schmidt an einem Einladungslauf in Berlin teilnimmt. Dass er dort mitwirken darf, ist als große Anerkennung zu bewerten. Sind doch dort nationale und internationale Spitzenathleten dabei. Zur Einordnung: Der Streckenrekord über 10 Kilometer liegt in der Bundeshauptstadt bei 27:18 Minuten.

Auch in Remscheid darf man sich in absehbarer Zeit auf einen Auftritt von Schmidt freuen. Er sagt: „Mein Start beim Osterlauf in Lennep ist fest eingeplant.“

Zwei ehemalige Fußballer zeigen große läuferische Qualitäten

Zweite weitere Athleten aus Remscheid brachten in Porz ebenfalls richtig gute Leistungen auf die Strecke. Die Lange-Brüder brauchten nicht wirklich lange für die 10 Kilometer. Steffen Lange (Shirtwood Wermelskirchen) wurde Siebter (34:05) und verpasste nur hauchdünn seine erste Zeit unter 34 Minuten. Sein großes läuferisches Talent hatte der ehemalige Fußballer des SSV Bergisch Born, der dort in der Innenverteidigung eingesetzt wurde, jüngst mit dem Marathonsieg beim Zeitenwendelauf demonstriert. Auch sein Bruder Torsten hat einst für die Borner gekickt. Der vereinslose Läufer überquerte die Ziellinie nach 43:56 Minuten und schaffte damit eine persönliche Bestzeit.

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