Handball

Die Abwehr ist die Achillesferse der Bergischen Panther

Gesichter danach: Lukas Elverfeld und Simon Wolter. Foto: Dach
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Gesichter danach: Lukas Elverfeld und Simon Wolter.
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Der Handball-Drittligist muss schleunigst wieder die eigentliche Stärke aktivieren.

Von Andreas Dach

Schauen wir uns die Anzahl der Gegentore in den bisherigen sieben Spielen an. 201 Treffer haben die Bergischen Panther kassiert, im Schnitt 28,714. Ein Wert, der trotz des positiven Punktverhältnisses (8:6) stutzen lässt. Noch ist Zeit genug, an einigen Stellschrauben zu drehen, wenn man die Saisonziele nicht verpassen möchte. Gerade nach einem Spiel wie am Freitagabend in Opladen, wo es 32-mal hinter den Schlussleuten Max Conzen (wehrte noch zwei Siebenmeter ab) und Robin Eigenbrod (hielt einige starke Bälle) einschlug. Der Trend der vielen Gegentore ist kein angenehmer und macht mehr als deutlich: Der Handball-Drittligist hat es in dieser Spielzeit noch nicht geschafft, seine eigentlich größte Stärke konstant aufs Feld zu bringen. Nämlich ein starkes Torhüter-Abwehr-Paket, aus dem sich alles Weitere fast von alleine ergibt.

Bereits nach 16 Minuten hatte es zehnmal bei den Panthern eingeschlagen. „Wo soll das hinführen?“, fragte sich nicht nur Manager Frank Lorenzet. Nun, man stabilisierte sich. Ohne in diesen 60 Minuten wirklich stabil zu wirken. Es fehlte an so vielem. Gerade in einem Derby. Gerade vor stimmungsvoller Kulisse. Gerade mit der Aussicht auf eine anschließende Kabinenparty, die Trainer Marcel Mutz im Siegfalle in Aussicht gestellt hatte. Gefeiert wurde. Aber nebenan – bei den Opladenern. Und das völlig zurecht.

Sie hatten als Team überzeugt. Das reichte gegen eine Mannschaft mit den besseren Individualisten. „Beim nächsten Mal gewinnen wir wieder“, zeigte sich Panther-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Middendorf kämpferisch. Das dauert jetzt ein wenig. Erst am 30. Oktober sind die Panther wieder dran. Erneut mit einem Derby, dann in Burscheid gegen den Leichlinger TV (19 Uhr). Eine Woche später kommt die SG Schalksmühle/Halver nach Hilgen. Zwei Spiele, die den weiteren Weg der Panther in dieser Saison maßgeblich mit beeinflussen werden. Es gibt eine Menge zu tun.

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