Handball

Pleite in Opladen: Bergische Panther enttäuschen maßlos

Simon Schlösser von den Bergischen Panthern hatte nach dem Spiel noch Redebedarf mit den Unparteiischen. Foto: Andreas Dach
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Simon Schlösser von den Bergischen Panthern hatte nach dem Spiel noch Redebedarf mit den Unparteiischen.
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Anderthalb Stunden vor dem Spiel machten sie einen Spaziergang in der Nähe der Bielerthalle. Schön gemütlich. Als wenn man den Kurpark von Bad Driburg durchschreiten würde.

Von Andreas Dach

Vielleicht nicht die beste Idee des Handball-Drittligisten Bergische Panther, der diesen Ruhemodus ausgerechnet im Drittliga-Derby beim TuS Opladen nie wirklich abstreifen konnte und verdientermaßen verlor. Dass das 25:32 (12:16) ein paar Tore zu hoch ausfiel, nachdem man in der 49. Minute auf 22:24 herangekommen war, tut nichts mehr zur Sache. Es war ein Abend, den man vergessen konnte.

Das sah auch Trainer Marcel Mutz so: „Das war nichts von uns, gar nichts.“ Ähnlich formulierte es Spielmacher Simon Schlösser: „Wir hätten noch eine Stunde spielen können und die Partie nicht gewonnen.“ Was war das nur über weite Strecken für eine träge und uninspirierte Vorstellung der Panther. Kein Spieler erreichte seine Normalform. Noch einmal Schlösser: „Wir haben nicht den richtigen Zugriff bekommen.“ Mal abgesehen von einer Phase der zweiten Hälfte, als die Wende möglich war. Opladen schien kurz zu wackeln, zu zweifeln. Letztlich kassierten die Gäste aber zu viele Zwei-Minuten-Strafen, um den Bock umzustoßen. Einige Entscheidungen der Schiedsrichterinnen Sophia Janz und Rosana Sug waren echt schwierig nachzuvollziehen. Im Zweifel fielen sie gegen die Panther.

Beim nächsten Derby besser AC/DC auf die Ohren

Um nicht missverstanden zu werden: Der TuS machte das gut, spielte mit viel Herz und zwang das Mutz-Team zu Fehlern. Als Max Weiß dann frei vom Kreis vergab und die nächsten drei Würfe an der Latte landeten, war das Thema durch. Ein Tipp fürs nächste Derby, liebe Panther: Statt Spaziergang lieber AC/DC auf die Ohren. Probiert es mal aus.

Panther-Tore: Reinarz (7), Schlösser (7/5), Wolter (3), Ueberholz, Heider, Jesussek (je 2), Görgen, Weiß (je 1).

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