Radsport

Bergische Jungs radeln mit Kanadierin

Thomas Merten, Thomas Schad, Andrea Moritz, Carsten Hausmann, Frank Dahlmann und Jürgen Kuhlmann bei herrlichstem Wetter an der Nordhelle.
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Thomas Merten, Thomas Schad, Andrea Moritz, Carsten Hausmann, Frank Dahlmann und Jürgen Kuhlmann bei herrlichstem Wetter an der Nordhelle.

An der Nordhelle wird eine spannende Einladung ausgesprochen.

Sachen gibt´s . . . Sie nennen sich Bergische Jungs, trainieren zusammen und brechen jährlich in ein gleichermaßen anspruchsvolles Trainingslager ins (Mittel-)Gebirge auf. Doch warum soll die reine Männer-Riege nicht auch einmal durch weibliche Radsportklasse aufgewertet werden?

Dagegen hat niemand etwas bei den Fahrern meist gesetzteren Alters, wie sie gerade bei einer spontanen Tour zur Nordhelle ins Ebbegebirge nachgewiesen haben. Das ohnehin diesmal nicht komplette Team erfuhr sportliche Unterstützung durch eine kanadische Mountainbikerin.

Andrea Moritz ist für Ausdauersport-Insider keine Unbekannte. Im Jahr 2010 hat sie am Röntgenlauf teilgenommen und die 100 Kilometer in 10:30 Stunden hinter sich gebracht. Das bedeutete den großartigen Platz zwei, 15 Minuten hinter der Gewinnerin.

Jetzt weilte sie wegen einer Familienangelegenheit in Remscheid und begab sich mit Thomas Merten, Jürgen Kuhlmann, Frank Dahlmann, Thomas Schad und Carsten Hausmann bei sogenanntem Kaiserwetter auf die knapp 130 Kilometer lange Radtour. Diese führte überwiegend über Nebenstrecken, zum Teil auch durchs Gelände. Letztlich kam die Gruppe in knapp sechs Stunden bei einem Schnitt von mehr als 20 Kilometern/h ins Ziel. Dabei mussten 1250 Höhenmeter bewältigt werden. Für Andrea Moritz kein Problem. Sie trainiert ambitioniert in den Weiten der kanadische Wälder, neuerdings auch im Downhill-Bereich.

Als man sich an der Nordhelle im Sonnenschein in einem Biergarten mit Speisen und Getränken stärkte, sprach sie ihre Einladung an die Bergischen Jungs nach Ottawa in Kanada aus. Vielleicht ein außergewöhnliches Ziel für 2024? Abwarten. „Mal schauen, was dann alles so abgeht“, sagt Carsten Hausmann. Im Jahr 2023 kann man die Einladung noch nicht annehmen. Da haben die Bergischen Jungs schon ihre Trainingswoche in Krün im direkten Umfeld des Karwendelgebirges festgezurrt. Aber danach . . . ad

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