Radsport

Bergische Jungs planen für das Karwendelgebirge

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Auf einzelnen Passagen müssen die Bergischen Jungs auch schon runter vom Sattel.
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Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Auf einzelnen Passagen müssen die Bergischen Jungs auch schon runter vom Sattel.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Mountainbiker aus Remscheid nehmen sich wieder eine Menge vor – ist 2024 Kanada das Ziel?

Sie bekommen nicht genug von ihren radsportlichen Erlebnissen, von den Abenteuern. Auch für das Jahr 2023 haben die „Bergischen Jungs“ wieder eine Tour organisiert, die ihnen alles abverlangen wird. Es ist dann ihre mittlerweile 28. – größter Respekt.

Ende Juni, in der zweiten Woche der Sommerferien, geht es für die Mountainbiker (überwiegend gesetzteren Alters) aus Remscheid und Umgebung ins Karwendelgebirge. Von Krün aus, wo die acht Radsportler ihr Quartier in einem schon von einer früheren Fahrt bekannten Hotel beziehen werden, wird die Region bei Mittenwald und Wallgau sternförmig erfahren.

Wer sich das nun gemütlich und entspannt vorstellt, ist arg auf dem Holzweg. Hans Etterer, Jürgen Kuhlmann, Thomas Merten, Thomas Schad, Torsten Meißner, Peter Lange, Dieter Kopp und Carsten Hausmann lieben die Herausforderung. Abends zu wissen, was sie in den Stunden zuvor getan haben. Es ist mehr als „nur“ eine Tour, auf welche sich jeder individuell vorbereitet. Es ist die Gemeinschaft, die schon seit Jahrzehnten hält. Die Freundschaft und das Wissen darum, dass jeder dem anderen hilft, wenn es denn nötig ist.

Bislang war die Alpenüberquerung zum 25. Geburtstag das außergewöhnlichste Erlebnis. Es könnte in 2024 eins folgen, über das man im Nachhinein vielleicht noch mehr sprechen wird. Die Gruppe denkt ernsthaft darüber nach, eine Einladung von Andrea Moritz anzunehmen. Die Remscheiderin lebt in Ottawa und hat die Bergischen Jungs nach Kanada eingeladen. „Das wäre eine einmalige Geschichte“, sagen Carsten Hausmann und Dieter Kopp unisono. Man hat sich vor einigen Wochen kennengelernt, als die vielseitige Ausdauersportlerin auf Heimatbesuch war und die Radsportler bei einer Tagestour auf die Nordhelle begleitet hat. Das passte. Seitdem herrscht ein reger Gedankenaustausch in einer WhatsApp-Gruppe. Und die Einladung steht. Noch einmal Hausmann: „Wir denken ernsthaft darüber nach.“

Zunächst einmal freut sich eine kleine Gruppe um Hausmann, Kopp, Schad plus ein paar Arbeitskollegen auf die Mallorca-Fahrt Ende März. Von der Playa de Muro im Norden der Baleareninsel aus wird man dann herrliche Touren mit den Rennrädern unternehmen – Mallorca hat schließlich in Sachen Berge und Aussichten einiges zu bieten. Dann folgte das Karwendelgebirge. Und perspektivisch Kanada?

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