Squash

Beinhard lässt sich kein Beinchen stellen

Saskia Beinhard, die in Lennep trainiert, gewann auf der Profitour der Squasher ihr erstes Turnier. Foto: Henning Angerer
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Saskia Beinhard, die in Lennep trainiert, gewann auf der Profitour der Squasher ihr erstes Turnier.
  • Andreas Dach
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Squasherin gewinnt Weltranglistenturnier

Paukenschlag? Mehr sogar? Fakt ist: Man kann den Erfolg von Saskia Beinhard kaum genügend würdigen. Die Squasherin, die in Remscheid trainiert, in Wuppertal arbeitet und in Schwelm lebt, hat am vergangenen Wochenende ihren ersten Titel im Rahmen der Professional Association Tour (PSA) gewonnen.

Bei dem Weltranglistenturnier in Hamburg zeigte sich die 21-Jährige bei der mit insgesamt 3000 Dollar dotierten Veranstaltung auf die Minute topfit. In der ersten Runde und im Halbfinale hatte sich Saskia Beinhard zunächst jeweils mit 3:0 durchgesetzt. Dass sie im Finale ausgerechnet auf ihre langjährige Trainingspartnerin, Nationalmannschaftskollegin und beste Freundin Katerina Tycova traf, machte es brisant.

„Es war nicht einfach für mich, die Nerven zu behalten“, gab Beinhard zu. Sie befand sich in der Favoritenrolle, stand entsprechend unter Druck. Letztlich setzte sie sich mit 3:1 durch, gewann ihren ersten Titel in dieser Profiserie überhaupt. Was sie riesig freute: „Das motiviert mich, weitere Erfolge einzufahren.“

In der Schweiz steht die nächste große Herausforderung an

Die Gelegenheit dazu gibt es schon in Kürze. In wenigen Tagen nämlich wird die normalerweise im Lenneper Injoy trainierende Saskia Beinhard im schweizerischen Uster beim größten Turnier mitwirken, „bei dem ich jemals mitgemacht habe“. Auf der einen Seite ist sie happy, „dass Profisportler weiterhin ihrer Sportart nachgehen dürfen und Turniere stattfinden“.

Allerdings sind die aktuellen Trainingsbedingungen in Coronazeiten aber sehr herausfordernd, da nur an den Landesleistungsstützpunkten trainiert werden darf. Einer ist bei ihrem derzeitigen Verein Paderborner SC angesiedelt. Sie sagt: „Dort gelten sehr strenge Regeln, und die Strecke ist für mein tägliches Training zu weit.“ Weshalb sie versucht, sich mit Ausgleichstraining daheim und im Freien fit zu halten: „Ich versuche, das Beste aus der Situation zu machen.“ Wie schon im Sportwerk Hamburg gerade erst.

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