Traditionslauf

Beim Jubiläum soll es endlich wieder den „normalen“ Röntgenlauf geben

Auch direkt vorbei am Röntgenmuseum wird es für viele Läuferinnen und Läufer wieder gehen. Dieses Archiv-Bild ist im Oktober 2012 bei herrlichsten äußeren Bedingungen entstanden. Foto: Andreas Dach
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Auch direkt vorbei am Röntgenmuseum wird es für viele Läuferinnen und Läufer wieder gehen. Dieses Archiv-Bild ist im Oktober 2012 bei herrlichsten äußeren Bedingungen entstanden.
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Die 20. Auflage geht mit einigen kleineren Veränderungen einher. Die 100 Kilometer werden so etwas wie die Sahnehaube.

Von Andreas Dach

Der Röntgenlauf 2022 – am letzten Sonntag des Monats Oktober soll endlich der 20. Geburtstag des sportlichen Großereignisses gefeiert werden. Den hätte man eigentlich schon im Herbst 2019 würdigen wollen. Wir wir alle wissen: Corona machte das unmöglich. Im vergangenen Jahr nahm das Virus immer noch maßgeblichen Einfluss auf die sportiven Abläufe in der Region. Weshalb sich der Macher des Röntgensportclubs für eine kleinere Variante entschieden, den sogenannten Zeitenwendelauf.

Nun aber blickt man gleichermaßen mutig wie freudig voraus. Am 30. Oktober soll die Veranstaltungsnormalität zurückkehren. In Form eines Röntgenlaufs mit allem Zipp und Zapp. So wie man ihn kennt und mag und über die vielen Jahre schätzen gelernt hat. „Wir haben uns in einer Konferenz via Bildschirm darauf geeinigt, dass wir wieder alle Läufe anbieten wollen“, sagt Wolfgang Görtz, der beim ausrichtenden Röntgensportclub für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Der echte Hunderter ist beim Jubiläum auch dabei

Der Vorstand hat sich lange ausgetauscht. Mit dem Blick zurück auf den Zeitenwendelauf („Es gab über 1000 Meldungen, und 850 sind schließlich gestartet“) und mit dem Blick nach vorne. Es soll streckenmäßig an nichts fehlen. Von 400 Metern bis zum Ultra (63,3 Kilometer) ist alles dabei. Noch ergänzt durch den echten 100-Kilometer-Lauf, der zum Jubiläum angeboten wird.

Gute Nachrichten also für alle, die insgeheim schon befürchtet hatten, die Zukunft des Röntgenlaufs könnte pandemiebedingt mit dauerhaften Fragezeichen versehen sein. Es geht weiter, es geht voran. Bereits ab dem 20. Januar sind die ersten Anmeldungen möglich. Wobei zu berücksichtigen ist, dass die Startgebühren, auch für Kinderläufe, angehoben werden. Dafür bekommt im Gegenzug jeder zehnte angemeldete Teilnehmer der Schulen einen Freistart. Über die Fünf- und die Zehn-Kilometer-Distanzen können sich zudem Jugendliche über Ermäßigungen freuen. Und auch für den 100-Kilometer-Lauf ist eine Rabattierungsaktion geplant. Für diese Megastrecke plante man übrigens drei Startzeiten: morgens um 3 Uhr, um 4 Uhr und um 5 Uhr in Hackenberg. Alles dazu und mehr erfährt man online: www.roentgenlauf.de.

Dort kann man sich auch schlau machen, welche Veränderung es beim Zeitmeldesystem gibt: Man plant eine Leihgebühr (fünf Euro) für den Championchip.

Ein großes Thema beim Veranstalter sind die Helfer. „Es gibt nach wie vor eine super Unterstützung aus den Remscheider Vereinen“, bestätigt Wolfgang Görtz. Und trotzdem wird die Zahl der Ehrenamtlichen unter dem Strich kleiner. Von Veranstaltung zu Veranstaltung mehr.

Weshalb man überlegt, die Ansiedlung der Verpflegungspunkte zu straffen. Auf den langen Strecken soll es sie statt alle fünf Kilometer „nur“ noch alle zehn Kilometer geben. Für den Halbmarathon kann man sich gut Abstände von sieben Kilometern vorstellen. „So könnten wir den Mangel ausgleichen“, beschreibt Görtz den Ansatz der Überlegungen. „Wir wollen auf jeden Fall für eine saubere Veranstaltung stehen.“

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