Fußball

Beide machen Werbung für das Derby am 18. Oktober

So schön kann Torjubel sein: Nick Salpetro lässt sich nach seinem 2:0 gebührend feiern. Foto: Krasniqi
+
So schön kann Torjubel sein: Nick Salpetro lässt sich nach seinem 2:0 gebührend feiern.

Fußball: Der SV 09/35 gewinnt souverän mit 3:0 – FCR siegt mit 1:0 in Hamborn

Von Marc Jörgens und Andreas Dach

Der SV 09/35 Wermelskirchen ist in der Landesliga wieder in der Spur. Gegen Genc Osman Duisburg gab es einen hochverdienten 3:0 (1:0)-Erfolg. „Wir haben in fast jeder Hinsicht den Matchplan umgesetzt“, freute sich Trainer Sebastian Pichura. Vor allem die personell wieder deutlich besser besetzte Defensive war der Grundstein für die Punkte. „Wir haben hinten absolut sicher gestanden“, atmetet Außenspieler Yannik Wylezol auf.

Kapitän Nico Postic, Alex Kelm und Furkan Kücüktireli machten zusammen mit Torwart Justin Landwehr einen richtig guten Job. Und Kelm war auch vorne sehr wichtig. Beherzt traf er nach knapp 40 Minuten aus gut elf Metern zum 1:0. Kurz vor der Pause hätten die Hausherren schon eine Vorentscheidung schaffen können. Nico Postic scheiterte jedoch vom Elfmeterpunkt, nachdem Umut Demir gefoult worden war.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich kaum etwas am Spiel. Der SV 09/35 dagegen wartete geduldig auf seine Chancen. Der unermüdlich kämpfende Nick Salpetro köpfte nach einer Ecke zum 2:0 ein (54.). Nach einem schönen Konter machte Demir mit einem Flachschuss den Deckel drauf (68.). „Hinten raus hätte es auch noch höher werden können“, sagte der fleißige Pascal Schmid.

SV 09/35: Landwehr, Wylezol, N. Postic, Kelm, Schmid (80. Streit), Kücüktireli, M. Postic, L. Postic, Demir (90. Sari), Eryürük (85. Beqiri), Salpetro (90. Bartels).

Der FC Remscheid kehrte nach einer kampfbetonten Partie mit einem umjubelten 1:0 (0:0)-Sieg von den SF Hamborn zurück. Yu Sato gelang zwei Minuten vor dem Abpfiff per Direktabnahme der Treffer des Tages, der von Bedri Mehmeti exzellent vorbereitet wurde. Trainer Marcel Heinemann sagte in einer ersten Reaktion: „Wir haben endlich wieder Fußball gespielt.“ Nach überlegen geführter erster Hälfte, in welcher mehrfach die Gästeführung möglich war, drückte Hamborn vehement aufs Gaspedal. Es mussten einige brenzlige Situationen überstanden werden, in denen sich Kapitän Adis Babic als Turm in der Schlacht erwies. Am Ende drehte sich das Blatt wieder.

Erschwert worden war die Aufgabe durch das verletzungsbedingte Fehlen von Armen Shavershyan, Malte Lüttenberg und Ahmed Al Khalil. Mit dem eigentlich unverzichtbaren Trio dürfte am kommenden Sonntag wieder geplant werden können. Zudem ging Yuya Yamaura angeschlagen in die Partie, musste zur Pause raus.

Überraschend in Hamborn im Kader stand Paul Caspar. Der 21-Jährige ist eine Last-Minute-Verpflichtung und kann auf eine exzellente Grundausbildung verweisen. Der Linksfuß hat beim VfL Bochum in der A-Jugend-Bundesliga gespielt und ist über den Nachwuchs Rot-Weiß Oberhausens in der Oberliga bei Westfalia Herne gelandet. Dort blieb er wegen eines Auslandsstudiums in den USA allerdings nur kurz. Wegen des Corona-Ausbruchs musste Caspar vor einigen Monaten zurück nach Deutschland, lebt in Solingen und wird von Trainer Marcel Heinemann als „Supertyp und Supercharakter“ gepriesen.

FCR: Senderovic, Kacmaz, Babic, Sato, Angelov, Yamaura (46. Noguchi), Buscemi, Haba, Ichimura (81. Caspar), Maresch, Posavec (77. Mehmeti).

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Robin Rambau erlebt einen goldenen Tag
Robin Rambau erlebt einen goldenen Tag
Robin Rambau erlebt einen goldenen Tag
Rollhockey: IGR-Pokalgegner stehen fest
Rollhockey: IGR-Pokalgegner stehen fest
Rollhockey: IGR-Pokalgegner stehen fest
Die Auftaktbilanz lässt sich einordnen
Die Auftaktbilanz lässt sich einordnen
Die Auftaktbilanz lässt sich einordnen
Fußball: Stratemeyer schon bei 18 Toren
Fußball: Stratemeyer schon bei 18 Toren

Kommentare