Fußball

Baumarkt VfB ruht auf fast allen Ebenen

Einer der Hoffnungsträger auf den Klassenerhalt: Eddi Repp hat dem VfB oft gefehlt. Foto: Marathon
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Einer der Hoffnungsträger auf den Klassenerhalt: Eddi Repp hat dem VfB oft gefehlt.
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Fußball-Bezirksligist glaubt an sich.

Von Fabian Herzog

Intensive Wochen liegen hinter und wohl auch noch vor ihm. Tassilo Rabe ist bei OBI in Bergisch Gladbach zum Bereichsleiter befördert worden und bildet sich nebenbei auch noch fort. So sind Zwölf-Stunden-Arbeitstage für den Sportlichen Leiter des VfB Marathon Remscheid keine Ausnahme mehr. Im Gegenteil: Rabe freut sich mittlerweile, wenn er mal um 19 statt um 20 Uhr Feierabend machen kann. „Das schlaucht schon“, gibt er zu.

Damit erlebt der Wermelskirchener derzeit den krassen Gegensatz zu seinem sportlichen Baumarkt, dem VfB. Dort ruht seit dem neuerlichen Lockdown nicht nur der Spiel-, sondern auch der Trainingsbetrieb. „Einige tun etwas für sich“, umschreibt Rabe die aktuellen Aktivitäten der Spieler. Von strikten Laufplänen oder Video-Einheiten hält man beim Bezirksligisten nichts. Und das hat einen simplen Grund: „Ich glaube nicht daran, dass in dieser Saison noch mal gespielt wird“, erklärt Rabe und relativiert dies umgehend: „Zumindest wird das von Tag zu Tag unrealistischer.“ Und für den Fall, dass es doch noch einmal losgehen kann, würde den Vereinen vom Verband ja eine ausreichende Vorbereitungszeit eingeräumt werden.

Auf Derbysieg-Euphorie folgt kurze Zeit später Ernüchterung

Die Remscheider gingen dann als Vorletzter ins weitere Rennen um den Klassenerhalt. „Da ist aber noch alles drin“, findet Tassilo Rabe, in dessen Team es im Winter weder Zu- noch Abgänge gab. Nach vier Punkten aus sieben Spielen beträgt der Rückstand bis Platz acht tatsächlich nur fünf Zähler. Es hätten jedoch deutlich weniger sein können. „Wir haben leider die Spiele, in denen du punkten musst, nicht für uns entschieden“, erinnert er sich. Als Beleg dafür taugen alleine die bislang letzten drei Partien. Auf den überraschenden Derbysieg gegen Born (4:2) und das achtbare 1:1 bei Union Velbert folgte zum vorläufigen Abschluss ein 0:3 gegen Heiligenhaus.

Hauptproblem des VfB war die dünne Personaldecke. Das fing schon in der Vorbereitung an, als mit Albian Aliu der beinahe einzige Neuzugang wegen erneuter Achillessehnenproblemen absagte. Es folgte Phil Koppetschs schwere Knieverletzung im ersten Testspiel und wochenlange Ausfälle von Leistungsträgern wie Eddi Repp, Fabian Heinrich oder Pierre Fragola. Zumindest die drei Letztgenannten könnten in der Restsaison wieder am Start sein und zu Hoffnungsträgern werden. „Ich traue den Jungs den Klassenerhalt absolut zu“, sagt Rabe und verspricht: „Wir werden Knallgas geben.“

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