Basketball

Die Basketballer tingeln aktuell durch die Hallen

Im Februar kam es noch zum Duell der 1. und 2. Mannschaft des RSV. Da war auch Jonas Bednorz (r.) im Einsatz. Foto: Michael Sieber
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Im Februar kam es noch zum Duell der 1. und 2. Mannschaft des RSV. Da war auch Jonas Bednorz (r.) im Einsatz.
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Landesliga-Aufsteiger Remscheider SV steht kurz vor dem Saisonstart ohne eine eigene Heimspielstätte da.

Von Peter Kuhlendahl

Zum ersten Mal seit Jahren werden die Herren des Remscheider SV wieder in der Landesliga auflaufen. So ist zumindest der Plan, wenn nach den Herbstferien auch die Basketballer endlich ins Meisterschaftsgeschehen eingreifen. Allerdings hat der RSV aktuell das Problem, ohne eine eigene Heimspielstätte dazustehen.

Die Halle der Albert-Einstein-Gesamtschule in der Remscheider Innenstadt ist nämlich seit einiger Zeit wieder komplett geschlossen worden. Wie auch andere Hallen in der Stadt kann sie, wie es die Corona-Auflagen fordern, nicht entsprechend gelüftet werden. „Diese Schließung gilt zwar vorerst nur bis zum Ende der Herbstferien. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich daran etwas ändern wird“, berichtet Jonas Bednorz, der Abteilungsleiter der RSV-Basketballer.

Ein möglicher Alternativstandort ist nun die Halle West am Stadion Reinshagen. Dort haben die RSV-Herren für die eine oder andere Trainingseinheit bereits Unterschlupf gefunden. „Unsere Basketballerinnen trainieren dort. Wir konnten einen Teil der Halle mitnutzen“, erzählt Bednorz, der in diesen Tagen mit der Stadt Kontakt aufnehmen wird. Dann will er ausloten, ob es dort samstags freie Kapazitäten gibt, um Meisterschaftsspiele auszutragen. „Außerdem muss das auch noch der Verband absegnen“, weiß der Abteilungsleiter.

Alle freuen sich, dass es endlich wieder losgeht

Ansonsten müssen die Basketballer, was das Training betrifft, eine Art Nomadenleben erleiden. Einheiten finden oder fanden in der Halle Neuenkamp und in den Hallen der Sophie-Scholl-Gesamtschule und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums statt. „Die EMA-Halle ist aber auch wieder dicht, weil dort vor Jahren die Fenster zugemauert wurden. Und die Halle der Gesamtschule ist derzeit wegen Renovierungen geschlossen“, berichtet Bednorz.

Trotz aller Beschränkungen freuen sich alle Beteiligten, dass es bald wieder um Punkte geht. Auch bei den Basketballern geht seit März nichts. Da wurde die Bezirksligasaison abgebrochen. Teams, die noch die Chance auf den Aufstieg hatten, konnten eine Wild-Card beantragen. Dies hat der RSV gemacht. Für ihre damalige 1. Mannschaft, die aus den erfahrenen Spielern besteht. „Die bleiben aber lieber in der Bezirksliga“, sagt Bednorz, der selbst mit den „jungen Wilden“ des RSV in der 2. Mannschaft spielt, die nun den Platz in der Landesliga einnimmt.

Dort hat das Team, das sich auch über personelle Verstärkungen aus Solingen und Hilden freut, nur ein Ziel. „Wir wollen als Aufsteiger den Klassenhalt packen“, betont der Abteilungsleiter.

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