Fußball

Aydin Türksoy rettet den Cupverteidiger

Dreierpack und starkes Timing: Aydin Türksoy. Foto: Leon Krasniqi
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Dreierpack und starkes Timing: Aydin Türksoy.
  • Peter Kuhlendahl
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Kreispokal: SV 09/35 zieht ins Viertelfinale ein.

Ehre, wem Ehre gebührt. Titelverteidiger SV 09/35 Wermelskirchen ist als letztes Team ins Viertelfinale des Kreispokals eingezogen. Allerdings musste der Landesligist nicht nur wegen der Temperaturen am späten Mittwochabend zittern, ehe der 4:3 (0:1)-Erfolg nach Verlängerung beim Bezirksligisten VfB Marathon feststand.

Zum Mann des Abends wurde Aydin Türksoy, der mit einem Dreierpack (66./69./120.) sein Team in einem echten Pokalkrimi in die nächste Runde rettete. „Bei ihm können wir uns bedanken“, sagte Wermelskirchens Coach Sebastian Pichura, der bei der Aufstellung ordentlich rotiert hatte, unter dem Strich aber aufgrund der Moral, die seine Schützlinge gezeigt hatten, zufrieden war.

Hin und her gerissen war sein Gegenüber Dominik Müller. „Klar bin ich stolz, dass wir das aktuell beste Team im Kreis am Rande einer Niederlage hatten. Aber wenn man so nah dran ist, ist das schon ärgerlich.“ Ismet Agadakmaz brachte Marathon in Führung (15.). Nach knapp einer halben Stunde sah 09/35-Außen Sean Soares (Notbremse) die rote Karte. Nach der Pause erhöhte Agadakmaz zwar auf 2:0 (50.), dann aber schlug Türksoy zu.

In der Verlängerung ging es dann richtig rund. Ferat Sari traf zum 3:2 für die Gäste (97.), ehe sich der einwechselte Wermelskirchener Keeper Sebastian Weber eine Notbremse im Strafraum leistete und ebenfalls Rot sah. Innenverteidiger Frederik Streit musste ins Tor und wehrte den fälligen Foulelfmeter ab, musste sich aber im Nachschuss durch David Lopez Aragon geschlagen geben (118.). Das Elfmeterschießen verhinderte dann eben Türksoy. Und in der Nachspielzeit sah der Remscheider Patrick Larisch noch die Ampelkarte wegen Meckerns.

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